Prost!

27. Juni 2016 16:33; Akt: 27.06.2016 17:10 Print

Gauner schmuggeln 3000 Lkw mit Luxemburger Bier

LUXEMBURG/HOF – Schlag gegen die Biermafia: Drei Gauner sollen 3000 Lkw-Ladungen Bier– unter anderem mit Gerstensaft aus Luxemburg – nach Großbritannien verschachert haben.

storybild

Immerhin: Einige britische Pub-Gäste wird der günstige Gerstensaft aus Luxemburg gefreut haben. (Bild: DPA)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Na denn Prost: 3000 Lkw Ladungen Bier aus Luxemburg, Belgien und Frankreich sollen drei Schmuggler nach Großbritannien geschoben haben – und das innerhalb nur eines Jahres, nämlich von August 2014 bis November 2015. Das ist nicht gerade eine kleine Menge – auf einen Lastzug passen ungefähr 30.000 Liter Bier. Insgesamt haben die Ganoven also 90 Millionen Liter Bier durch Europa kutschiert.

Deshalb stehen die drei jetzt im bayerischen Hof vor Gericht. Die Masche der Biergauner: Sie erklärten, dass sie das Bier nach Deutschland exportierten – in Wirklichkeit fuhren sie mit dem Gerstensaft jedoch nach Großbritannien, das eine wesentlich höhere Biersteuer hat. Dort verhökerten sie das Bier auf dem Schwarzmarkt. Der steuerliche Schaden ist immens: Laut Staatsanwaltschaft Hof liegt er bei insgesamt 31,6 Millionen Euro.

(sen/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.