Luxemburg

20. Januar 2021 10:08; Akt: 20.01.2021 10:09 Print

Gebrauchtwagen zahlt man jetzt per Fingertip

LUXEMBURG – Zwielichtigen Angeboten soll es den Wind aus den Segeln nehmen: Auf der Gebrauchtwagenseite Luxauto.lu kann man jetzt über die Online-Plattform Obvy bezahlen.

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Den Stapel Geldscheine kann man beim Kauf eines Gebrauchtwagens nun zu Hause lassen.

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Obvy – So heißt die App, die Transaktionen zwischen Privatpersonen auf Kleinanzeigenseiten sicher machen soll und seit Anfang des Jahres auf der Luxemburger Gebrauchtwagenseite Luxauto.lu implementiert ist. Das erste damit ver - und gekaufte Objekt? Ein Opel Astra, der für 10.000 Euro den Eigentümer gewechselt hat und somit zum «ersten digital bezahlten Auto in Luxemburg» wurde, wie Luxauto.lu am Dienstag mitteilte.

«Beim Kauf eines Gebrauchtwagens zwischen Privatpersonen besteht oft ein Vertrauensproblem, dem fremden Verkäufer eine so hohe Geldsumme zu überweisen. Dass die Anzahlung zusammen mit einem betrügerischen Verkäufer verschwindet, ist keine Seltenheit. Diesen Stress wollten wir unseren Nutzern ersparen, indem wir ein sicheres Zahlungsmittel sowohl für den Käufer als auch für den Verkäufer anbieten», erklärt Luxauto-Generaldirektor Nicolas Deturck.

Ratenzahlung und Gegenangebote möglich

Doch wie genau funktioniert das in der Praxis? Erst wenn beide Seiten sich über den Preis einig geworden sind, und die Übergabe von Fahrzeugschlüsseln und -papieren stattgefunden hat, wird der Betrag freigegeben und auf das Bankkonto des Verkäufers überwiesen. «Er hat die Garantie, dass das Geld verfügbar ist», so Deturck. Für den Käufer bestehe auf Obvy übrigens die Möglichkeit, eine Ratenzahlung zu leisten. Dabei sei jedoch mit zusätzlichen Kosten zu rechnen. Sollte der Käufer den beworbenen Kaufpreis zu hoch finden, habe der Interessent die Möglichkeit, über die Seite ein Gegenangebot zu machen.

Auf Luxauto.lu werden momentan etwa 700 Kleinanzeigen mit der Online-Zahlungsoption angeboten. Laut Deturck erscheinen auf der Seite täglich zwischen 12.000 und 14.000 Anzeigen – darunter sind 20 bis 30 Prozent von Privatpersonen.

(Mathieu Vacon/L'essentiel)

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