Bauprojekt

09. Januar 2019 06:55; Akt: 09.01.2019 06:59 Print

Gefängnis-​​Baustelle in Sanem «ist auf Kurs»

SANEM – Die Baustelle des zukünftigen Gefängnisses liegt trotz anders lautender Gerüchte im Zeitplan. Auch aufkommende Sicherheitsbedenken teilen die Verantwortlichen nicht.

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Das neue Gefängnis nimmt langsam Gestalt an.

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Der Bau des zukünftigen Gefängnisses im Uerschterhaff bei Sanem hat gerüchteweise schon vor der Eröffnung mit diversen Planungsfehlern zu kämpfen. So ist zum Beispiel von zu dicht an den Gebäuden stehenden Begrenzungsmauern die Rede. Auch die Gefangenenzugänge zum Zellentrakt sollen zu nah an den Mauern sein.

«Es wurden keinerlei Mängel festgestellt. Bei der Planung des Komplexes wurden alle Regeln mit den Projektverantwortlichen abgestimmt. Zur Zeit steht die Baustelle aufgrund der Winterkollektivferien still, aber am 14. Januar geht es wieder weiter», so die öffentliche Bauverwaltung. Auch das Architekturbüro Christian Bauer & Associés Architectes betont, dass das Gefängnis sicher sein werde.

Der Rohbau befindet sich in der Endphase

Michel Block, Präsident der Association of Prison Officers (AAP), ist nicht allzu besorgt: «Ich habe keinen Zweifel daran, dass die Behörden alle notwendigen Garantien übernommen haben, um sicherzustellen, dass wir unsere Arbeit in absoluter Sicherheit ausführen können. Aber wir werden die Verantwortlichen darauf hinweisen, wenn es Verstöße in diesem Bereich gibt.»

In der Zwischenzeit wird die Arbeit fortgesetzt. «Alles ist auf Kurs. Die Rohbauarbeiten befinden sich in der Endphase der Fertigstellung. Im Frühjahr gehen wir die Gebäudefassaden an, was nochmal rund zwei Jahre dauern wird. In der Zeit wird dann auch schon am Innenausbau gearbeitet», so Frank Murawski, Partnerarchitekt bei Bauer und Projektleiter.

(Gaël Padiou/L'essentiel)

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