In Luxemburg

29. Mai 2018 13:45; Akt: 29.05.2018 14:26 Print

Gefängnisse zählen 30 Regelverstöße seit 2014

LUXEMBURG – Die Behörden wollen ihre Anstrengungen erhöhen, um Zwischenfälle und Verstöße in den Gefängnissen des Großherzogtums zu minimieren.

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Die Haftanstalt Schrassig erlebte zwischen 2014 und 2018 22 Regelverstöße der Insassen. (Bild: Editpress/Jean-Claude Ernst)

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Die jüngsten Ereignisse in Schrassig und Givenich haben die Lage in den Luxemburger Gefängnissen in den Fokus gerückt. Zwischen 2014 und 2018 wurden in den Einrichtungen insgesamt 30 Zwischenfälle registriert, erklärte Justizminister Félix Braz (Déi Gréng) am Dienstag auf eine parlamentarische Frage der CSV-Abgeordneten Octavie Modert, Léon Gloden und Gilles Roth.

Im Einzelnen ereigneten sich 22 der Verstöße in Schrassig, acht in Givenich. Die Zahlen sind stabil im Vergleich zur Vorperiode (2009-2013), in der 23 bzw. fünf Fälle von den Behörden erfasst wurden. Die Vorfälle reichen von «Verletzung der Gefängnisordnung über Beleidigung bis hin zu Gewalttätigkeiten unter den Häftlingen und gegen die Beamten», so Braz.

Die Regierung erwägt, ihre Anstrengungen zu verstärken, um die Beamten bei der Bewältigung dieser Situation besser zu unterstützen. Entsprechende Diskussionen fanden Anfang Mai in den Sitzungen des Rechtsausschusses statt. «Dessen Mitglieder haben am 16. Mai parlamentarische Änderungsanträge zu diesem Thema angenommen», so der Minister.

(jg/L'essentiel)

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