In Luxemburg

10. September 2018 14:56; Akt: 10.09.2018 15:07 Print

Gemeinde diskutiert mit Bürgern über Google-​​Projekt

BISSEN – Das geplante Rechenzentrum von Google nimmt immer konkretere Formen an. Die Gemeinde plant nun eine erste Informationsversammlung.

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Das Vorhaben von Google, in der Gemeinde Bissen ein Rechenzentrum zu errichten, wird immer konkreter. Wie der Bürgermeister von Bissen, Jos Schummer, auf Nachfrage bestätigt, soll «demnächst» eine Informationsversammlung für Bürger stattfinden: «Das kann schon in den nächsten Wochen sein.» Zuvor hatte Wirtschaftsminister Étienne Schneider (LSAP) in einem RTL-Interview von einem Termin im September gesprochen. Google plane auch eine Pressekonferenz, so Schneider.

«Es ist wichtig, die Bürger darüber zu informieren, wie es um das Projekt steht», sagt Bürgermeister Schummer am Montag, der aber auch betont: «Es sind noch einige technische Details zu klären.»

«Google kommt nicht wegen der Kornblumen»

Bereits im August meldete L'essentiel, dass das Google-Datenzentrum nur noch wenige formelle Hürden zu meistern hat. Eine Umweltprüfung wurde bereits abgeschlossen. Bis Ende des Jahres könnte Google laut Schummer ein vollständiges Dossier vorgelegt werden.

Étienne Schneider geht indes fest davon aus, dass das «Jahrhundert-Projekt» – die Rede ist von einer Investition in Höhe von einer Milliarde Euro – umgesetzt wird. «Ich glaube nicht, dass Google die Grundstücke für viel Geld gekauft hat, weil sie die Kornblumen im Ösling so schön finden», meinte der LSAP-Politiker am Montag.

Der Internet-Konzern hatte im Vorjahr Interesse am Bau eines Rechenzentrums in Bissen bekundet. Staat und Gemeinde setzten daraufhin alle Hebel in Bewegung, um den Verkauf der Grundstücke unter Dach und Fach zu bringen. Seit Ende Dezember ist Google Besitzer eines 35 Hektar großen Landstreifens im Bissener Ortsteil Roost.

(jt/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jean-Marie am 10.09.2018 17:33 Report Diesen Beitrag melden

    Bissen ist immer noch GUTLAND und nicht das Ösling!

  • Marie-Jeanne am 12.09.2018 18:09 Report Diesen Beitrag melden

    Gudland fir legalen Cannabis unzeplanzen, natierlëch regional a bio!

  • Wat soll daat? am 11.09.2018 08:36 Report Diesen Beitrag melden

    Na Google hat wohl kaum den Standardpreis von Bauland bezahlt und versuchen Sie mal als private Person dass der PAG auf ihre Wünsche angepasst wird. Das sieht eher nach mögliche Geschenke aus um sich eine Leibesrente bei verlorenen Wahlen zu sichern als um eine wirkliche Realpolitik mit Umweltanalysen, Bodenverbrauch, Energie (Fussabdruck), Transport, Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung, usw usw

Die neusten Leser-Kommentare

  • Karblumm am 13.09.2018 09:33 Report Diesen Beitrag melden

    Bezillt Google iwerhapt Steieren hei?

  • Marie-Jeanne am 12.09.2018 18:09 Report Diesen Beitrag melden

    Gudland fir legalen Cannabis unzeplanzen, natierlëch regional a bio!

  • Wat soll daat? am 11.09.2018 08:36 Report Diesen Beitrag melden

    Na Google hat wohl kaum den Standardpreis von Bauland bezahlt und versuchen Sie mal als private Person dass der PAG auf ihre Wünsche angepasst wird. Das sieht eher nach mögliche Geschenke aus um sich eine Leibesrente bei verlorenen Wahlen zu sichern als um eine wirkliche Realpolitik mit Umweltanalysen, Bodenverbrauch, Energie (Fussabdruck), Transport, Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung, usw usw

  • cui bono am 11.09.2018 08:31 Report Diesen Beitrag melden

    Und unser Bauplatz mitten im Dorf bleibt grüne Wiese weil die Bürgermeisterin das so möchte.

  • Bananana am 10.09.2018 20:26 Report Diesen Beitrag melden

    Google hat das Grundstueck fuer einen Preis s erhalten fuer den normale Betriebe beim Staat nur per Bail ampiotique an Land kommen. Da hat der Herr Kaviarsozialist wohl seine legitimation vergessen