In Luxemburg

06. Dezember 2019 11:52; Akt: 06.12.2019 12:19 Print

Gemeinde warnt vor Betrug nach Tornado

KÄERJENG – Angebliche Mitarbeiter der Gemeinde sammeln Informationen über Tornado-Schäden ein. Was offiziell wirkt, ist eine Falle.

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Die Gemeinde Käerjeng prangert an diesem Freitag einen erneuten Betrugsversuch an: Zwei luxemburgisch sprechende Frauen würden von Haus zu Haus gehen und falsche Dokumente an Anwohner verteilen. Damit würden sie Informationen über die durch den Tornado verursachten Schäden sowie Daten über die Verwendung von Spendengeldern sammeln. Das berichtet die Gemeinde Käerjeng in einer Mitteilung.

Die Gemeinde warnt davor, die offiziell wirkenden Dokumente auszufüllen. Um die Bürger vor Missbrauch zu schützen, werden Mitarbeiter in den kommenden Tagen Informationsblätter verteilen, um darüber aufzuklären, wie Betroffene des Tornados tatsächlich Unterstützung erhalten können. Bei dem Tornado vom 9. August 2019 wurden 19 Menschen verletzt und hunderte von Häusern zerstört, die nun unbewohnbar sind.

Es ist nicht der erste Betrugsversuch in den Gemeinden: Bereits kurz nach dem Tornado versuchten falsche Dachdeckerfirmen, die Not der Opfer auszunutzen.

Das richtige Formular für Anträge auf Finanzhilfen des Ministeriums für Familie, Integration und die Großregion können Sie hier herunterladen.

(L'essentiel)

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