«Gaardenhaischen»-Affäre

02. Oktober 2019 17:04; Akt: 02.10.2019 17:49 Print

Gerichtspolizei durchsucht Umweltministerium

LUXEMBURG – Die Staatsanwaltschaft hat am Mittwochmorgen das Umweltministerium durchsucht. Die Beamten beschlagnahmten verschiedene Dokumente.

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Die «Gartenhaus-Affäre» zieht weite Kreise. Jetzt wurde das Umweltministerium durchsucht. (Bild: Editpress/Didier Sylvestre)

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Die luxemburgische Staatsanwaltschaft teilte mit, dass am Mittwochmorgen eine Durchsuchung im Umweltministerium stattgefunden hat. Die Gerichtspolizei beschlagnahmte bei der Aktion verschiedene Dokumente. Die Durchsuchung wurde im Rahmen der «Gaardenhaischen»-Affäre des ehemaligen Bürgermeisters von Differdingen Roberto Traversini angeordnet. In der Gemeinde Differdingen und beim Centre d'Initiative et de Gestion Local (CIGL), dem Verwaltungsrat der lokalen Beschäftigungsinitiative, gab es ebenfalls Durchsuchungen.

Gegen Traversini wird derzeit ermittelt. Dabei geht es um den Verdacht der Veruntreuung von öffentlichen Geldern, illegale Vorteilsnahme, Verschleierung und Verstoß gegen das Gesetz von kommunalen Einrichtungen. Traversini hatte ein Haus geerbt, das auf einem Naturschutzgebiet steht und an dem mehrere Renovierungsarbeiten vorgenommen wurden – allerdings ohne die dafür notwendigen Genehmigungen des Umweltministeriums. Diese soll die Ministerin Carole Dieschbourg rückwirkend ausgestellt haben.

Einige der Arbeiten am Gartenhaus wurden vom örtlichen CIGL durchgeführt, dessen Dienste eigentlich nur von Senioren und sozial Schwachen beansprucht werden dürfen. Tarversini steht dem Differdinger CIGL aus Präsident vor.

(sw/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Edsi6@yahio.fr am 02.10.2019 17:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super vum Geriicht déi schaffen rucki zucki soll och eng Léier sinn vier änner Parteien

  • Nömmen de Jang . . . am 02.10.2019 20:54 Report Diesen Beitrag melden

    Es würde keineswegs schaden, wenn die Staatsanwaltschaft auch einmal die anscheinend ungewöhnlich hohe Stellenbesetzung durch Bürger mit italienischen Wurzeln bei der Gemeinde Differdingen während Traversinis Amtszeit überprüfen würde . . . Es wird da nämlich so allerhand geraunt bezüglich der gegensätzlichen Gewichtung der Postenvergabe an "luxemburgische" Arbeitnehmer !!

    einklappen einklappen
  • Benni G. am 03.10.2019 12:06 Report Diesen Beitrag melden

    Hun dei soss neischt ze dinn ? Wini sichen se mol nom Bommeléer ?

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ciao bello am 04.10.2019 12:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    2 "sozial"appartementer am Tower an dann deenen aaneren doen hei baus du an 20 joer nach net! Ween et nach net verstaan huet, den Här Traversini huet sech hei zu Deifferdeng schein geseent an net nemmen e bessien. Insiderwessen wat belleg Immobilien ugeet, ... .A well een dogeint net vill bis neischt kann maan geet et lo sou, hätt hien sech anstänneg beholl an net all Mensch deen net zu sengem Clan geheiert huet an enger iwwerhieflecher arroganter art an weis virun den Kapp gestouss wären hechstwahrscheinlech mat senger Eegenbereicherung duerch komm, mais bon die liebe Gier.

  • Benni G. am 03.10.2019 12:06 Report Diesen Beitrag melden

    Hun dei soss neischt ze dinn ? Wini sichen se mol nom Bommeléer ?

  • Bobe am 03.10.2019 09:59 Report Diesen Beitrag melden

    Wéi ass et dann mam Geliits,hun mer soss kéng aaner Suergen,wéi aus enger Maus en Elefant ze maachen,"Wer noch nie gesündigt hat,der werfe den ersten Stein".

  • Gru am 03.10.2019 08:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ...asse nëtte bono waate gemaate huett di Roberto ! Musse elo goen bäi di Juge !

  • Nixon am 03.10.2019 07:47 Report Diesen Beitrag melden

    Greengate zitt ëmmer méi grouss Kreesser.