Déi Gréng unter Druck

07. Oktober 2019 07:40; Akt: 07.10.2019 07:56 Print

Geschwächte Koalition startet in ihr zweites Jahr

LUXEMBURG – 2019/2020 entwickelt sich zu einem harten Jahr für die Koalition. Besonders die Skandale um Déi Gréng sind ein gefundenes Fressen für die Opposition.

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Die Koalition von Xavier Bettel befindet sich gerade in unruhigem Fahrwasser. (Bild: Editpress/Anne Lommel)

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Die Chamber geht morgen offiziell wieder an die Arbeit. Und die Koalition aus DP, LSAP und Déi Gréng startet in einer angespannten Atmosphäre in ihr zweites Jahr. Die CSV übt dabei als größte Oppositionspartei Druck auf Umweltministerin Carole Dieschbourg aufgrund der Gartenhaus-Affäre um den ehemaligen Differdinger Bürgermeister Roberto Traversini aus – und hat der DP und der LSAP bereits angeboten, eine neue Koalition zu bilden.

Die Strategie der CSV besteht darin, Déi Gréng zu destabilisieren. Infolgedessen setzt die Partei weiterhin einen aggressiven Tonfall ein. DP und LSAP lehnten jedoch die Angebote der CSV ab. Morgen beginnt die politische Arbeit zunächst mit der Rede von Premierminister Xavier Bettel zum Stand der Nation. Am Donnerstag möchte Carole Dieschbourg dem Parlament den Fall Traversini erläutern.

Auch der Ausfall von Félix Braz, der als einer der Hauptarchitekten der Koalition um Bettel gilt, schwächt die Regierung. Darüber hinaus wird mit Wirtschaftsminister Étienne Schneider eine zweite Säule der Koalition vor Ende der Legislaturperiode aus der Regierung ausscheiden, um sein Versprechen einzuhalten, nicht länger als zehn Jahre Minister zu bleiben.

(Maurice Magar/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • svendorca am 07.10.2019 10:57 Report Diesen Beitrag melden

    eppes sikert emer duerch!..Madame Dieschbourg soll sech gudd aweckelen,..sie stung jo virun 3-4 Deesch och dom do a wees vu néischt eppes!

  • Sylvie am 07.10.2019 10:02 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht umsonst wurde die CSV bei den Wahlen von 2018 abgestraft!!!

    einklappen einklappen
  • Ciao bello am 10.10.2019 16:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jaja und gambia ist bestätigt worden, nun zur Erinnerung; dieser Meinung wurde nicht von Reportern und Journalisten geteilt, zum ersten Mal kamen diese wörter über die Lippen derer die krampfhaft an dieser dreiköpfigen Hydra als Regierung fest halten(DP GRÜNE LS..P). Arbeiter lassen wir mal weg sonst wird das wahre Bild der Ls..p verzerrt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ciao bello am 10.10.2019 16:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jaja und gambia ist bestätigt worden, nun zur Erinnerung; dieser Meinung wurde nicht von Reportern und Journalisten geteilt, zum ersten Mal kamen diese wörter über die Lippen derer die krampfhaft an dieser dreiköpfigen Hydra als Regierung fest halten(DP GRÜNE LS..P). Arbeiter lassen wir mal weg sonst wird das wahre Bild der Ls..p verzerrt.

  • Ciao bello am 10.10.2019 16:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Et wier ganz einfach an legal an v-a-v vum vollek gerecht gewierscht: Nee ,Roberto sou geet daat net, du muss en Reckbau maan an dann eng demande wei all aaneren och. Mais dann hätt den Roberto villeit gesoot: An deng Elteren?. Ah nee gesinn lo selwer dat dat GANZT guer net mei sou einfach as wann ee sein Eed ned Eescht hellt an Veternwirtschafft bedreiwt. An lo haalt Iech un aus genau deenen Grenn as et verbueden, an aus genau deenen Grenn gin et Recktretter an der Politik.

  • M. K am 08.10.2019 04:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gewielt... Nee.. Gewannen... Joo. Wei....????... Keng ahnung.

  • Léon am 07.10.2019 17:49 Report Diesen Beitrag melden

    Mr Juncker était le seul à bien diriger le pays

  • Arm am 07.10.2019 14:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus also bleibt die Koalition bestehen