Kinderbetreuung

26. September 2013 09:36; Akt: 26.09.2013 10:05 Print

Gibt es nach den Wahlen Kitas zum Nulltarif?

LUXEMBURG - Ist das Schicksal der Chèques service für die Kinderbetreuung besiegelt? Die Oppositionsparteien sprechen sich gegen das bisherige System aus.

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Wird die Kinderbetreuung in Luxemburg nach den Wahlen weiter über die sogenannten «Chèques service» finanziert? (Bild: Editpress)

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Wie geht es nach den Wahlen weiter mit den sogenannten Chèques Service, mit denen Familien die Kinderbetreuung finanzieren? Gut 63‘000 Kinder profitieren derzeit davon. Die Oppositionsparteien scheinen sich dennoch einig, dass eine Reform des Scheck-Systems nötig ist.

Déi Gréng und die DP sind sich einig, dass die Kinderbetreuung gratis angeboten werden muss, jedoch unter bestimmten Bedingungen. «Für uns muss die Kinderbetreuung eine öffentliche Dienstleistung sein. Wir brauchen Beständigkeit im Übergang zwischen der Kita und der Grundschule», meint Sam Tanson, Co-Vorsitzende der Grünen. «Seit der Einführung der Chèques service sind viele Kitas entstanden, deren Qualität aber miserabel ist. Es ist wichtig, dass auch die Kleinsten nach den höchsten Standards betreut werden.

«Mechanismus funktioniert»

Auch die DP spricht sich dafür aus, statt ihn in das Schecksystem eher ins Betreuungssystem zu investieren. «Es muss garantiert sein, dass ausreichend Plätze und eine gute Qualität vorhanden sind und dann müssen wir darüber nachdenken, wie das System unentgeltlich von den Familien genutzt werden kann.»

Der LSAP-Parteichef Alex Bodry geht davon aus, dass «der Mechanismus funktioniert, denn er hat zur Entstehung vieler Kitas und Horte, den sogenannten Maisons relais, geführt». Zudem seien die Tarife «an die jeweiligen Einkommen der Familien angepasst». Bei der CSV heißt es ganz einfach, dass sie sich nach den Wahlen «für den Ausbau der Betreuungsstrukturen einsetzen» will.

(L'essentiel Online/Jérôme Wiss)

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