Interview

11. September 2019 07:34; Akt: 11.09.2019 08:07 Print

Gilles Muller hat leider «keinen Zauberstab»

Der frühere Tennisprofi Gilles Muller steht kurz vor seinem ersten Auftritt als Davis-Cup-Kapitän. «L'essentiel» hat mit dem Zugpferd des Luxemburger Tennis gesprochen.

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Gilles Muller hat seine aktive Karriere im vergangenen Jahr beendet. (Bild: Editpress/Marcel Nickels)

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L'essentiel: Wie bereiten Sie sich auf ihre Aufgabe als Kapitän vor?

Gilles Muller: Ich bin ziemlich cool. Ich habe den Davis Cup ja schon oft als Spieler erlebt. Aber die Ziehung ist leider nicht zu unseren Gunsten ausgefallen. Griechenland, Monaco und Polen sind die schwierigsten Gegner, gegen die wir hätten antreten können.

Was ist das Ziel?

Ich habe immer gesagt, dass wir bis zur Auslosung warten sollten, bevor wir von einem Comeback in Gruppe zwei sprechen. In dieser hier wird es das Ziel sein, unsere Position zu verteidigen. Auch, weil wir Alex Knaff nicht dabei haben. Bei anderen Gegnern hätten wir die Möglichkeit gehabt, um den Aufstieg zu spielen.

Was wollen Sie den Spielern mitgeben?

Ich werde versuchen, ihnen mit meiner Erfahrung zur Seite zu stehen und die richtigen Worte zu finden, um sie zu motivieren. Das ist nie einfach. Als Captain habe ich da keinen Zauberstab. Letztlich sind sie es, die spielen müssen.

Sie starten diesen Mittwoch gegen Griechenland und damit gegen Stefanos Tsitsipas, Platz sieben der Weltrangliste. Er wird schon als Nachfolger Rafael Nadal gehandelt.

Es wird ein tolles Erlebnis sein, in Athen gegen Griechenland zu spielen. Vor allem für diejenigen, die gegen Tsitsipas spielen.

Wie geht es danach weiter?

Danach geht es gegen Monaco. Das ist ein großartiges Team, das ich gut kenne. Mein ehemaliger Trainer Benjamin Balleret wird auf dem Platz sein. Polen mit zwei Spielern in den Top 100 Hubert Hurkacz (36.) und Kamil Majchrzak (84.) und Lukasz Kubot Nummer vier im Doppel ist für mich der stärkste in der Gruppe.

(Nicolas Martin/L'essentiel/mb)

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