Unkrautvernichter

28. März 2019 07:28; Akt: 28.03.2019 15:10 Print

Glyphosat-​​Gebrauch geht in Luxemburg deutlich zurück

LUXEMBURG – Auf dem Feldern des Großherzogtums ist die Verwendung des Herbizids seit dem Jahr 2013 rückläufig. Das teilten das Umwelt- und Landwirtschaftsministerium mit.

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Die Luxemburger Landwirte brachten zuletzt immer weniger Glyphosat auf ihren Feldern aus. (Bild: DPA)

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In der Landwirtschaft des Großherzogtums wurde in den vergangenen Jahren immer weniger Glyphosat verwendet. Das geht aus einer parlamentarischen Anfrage des ADR-Abgeordneten Jeff Engelen an Landwirtschaftsminister Romain Schneider und Umweltministerin Carole Dieschbourg hervor.

Wurden im Jahr 2013 noch 17.140 Kilogramms des umstrittenen Herbizids auf den Feldern ausgebracht, waren es 2016 nur noch knapp 13.000 Kilogramm. Das entspricht einem Rückgang von mehr als 4000 Kilogramm. Für die Jahre 2017 und 2018 liegen noch keine Zahlen vor.

Monsanto verliert wichtigen Prozess

Auch im öffentlichen Raum ging der Einsatz des Unkrautvernichters zurück. Insgesamt nutzen die CFL seit dem Jahr 2009 rund 10.500 Liter des Produktes «Roundup Ultra». 2016 versprühte die Bahngesellschaft etwa 1500 Liter, 2009 waren es noch 6400 Liter. Wie die Minister erklären ist der Gebrauch von Glyphosat durch die Gemeinden in öffentlichen Räumen seit 2016 untersagt.

Am gestrigen Mittwoch unterlag die Bayer-Tochter Monsanto, Hersteller des Unkrautvernichters Roundup, in den USA in einem wichtigen Glyphosat-Prozess. Eine Jury des zuständigen Bundesbezirksgerichts in San Francisco urteilte, dass Monsanto für Krebsrisiken des Unkrautvernichtungsmittels Roundup mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat haftbar ist und dem Kläger Edwin Hardeman Schadenersatz in Gesamthöhe von mehr als 80 Millionen Dollar (70,8 Mio Euro) zahlen muss.

(sw/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • den Dommen am 31.03.2019 08:28 Report Diesen Beitrag melden

    für die Jahre 2017 u 2018 liegen noch keine Zahlen vor ... und keinen kümmerts, wieviel verspritzt wurde (weil die Zahlen noch manipuliert werden müssen?!) u es wird weiterhin drauflosgespritzt u gelogen, dass die Balken sich biegen ... u es wird weiterhin Nahrung importiert aus aller Welt, die mit Roudup durchdrungen ist, denn die meiste Nahrung wird importiert, weil das ganze Land unterm Strassennetz verschwindet u vom Steuerzahler billig abgeluxst u teuer verhökert an die steuervermeidende steuersubventionierte Giftindustrie, die wiederum den Steuerzahlern die Umweltschäden hinterlässt!...

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  • den Dommen am 31.03.2019 08:28 Report Diesen Beitrag melden

    für die Jahre 2017 u 2018 liegen noch keine Zahlen vor ... und keinen kümmerts, wieviel verspritzt wurde (weil die Zahlen noch manipuliert werden müssen?!) u es wird weiterhin drauflosgespritzt u gelogen, dass die Balken sich biegen ... u es wird weiterhin Nahrung importiert aus aller Welt, die mit Roudup durchdrungen ist, denn die meiste Nahrung wird importiert, weil das ganze Land unterm Strassennetz verschwindet u vom Steuerzahler billig abgeluxst u teuer verhökert an die steuervermeidende steuersubventionierte Giftindustrie, die wiederum den Steuerzahlern die Umweltschäden hinterlässt!...