Telearbeit in Luxemburg

31. Juli 2020 13:23; Akt: 31.07.2020 13:24 Print

Grenzgänger sollen fairer behandelt werden

LUXEMBURG – Der Wirtschafts- und Sozialrat fordert gleiche Steuerregelungen für Grenzgänger im Homeoffice, unabhängig von ihrem Wohnsitzland.

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Die Toleranzgrenze für Telearbeit ohne Doppelbesteuerung ist für Grenzgänger nicht einheitlich festgelegt.

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Die Anzahl der Arbeitstage, die ein Grenzgänger in seinem Land arbeiten kann, ohne einer Doppelbesteuerung zu unterliegen, ist von den jeweiligen Abkommen zwischen Luxemburg und den Nachbarländern abhängig. Der Wirtschafts- und Sozialrat (CES) ist sich dessen bewusst, legt es den drei Nachbarländern allerdings nahe, sich an der obersten Toleranzgrenze zu orientieren.

Diese liegt derzeit für Frankreich bei 29 Tagen pro Jahr. Grenzgänger aus Belgien dürfen derzeit 24 Tage außerhalb Luxemburgs arbeiten, Deutsche 19 Tage. Die Berater der Regierung weisen darauf hin, dass es in einem Unternehmen mit Sitz in Luxemburg derzeit je nach Wohnsitz (Luxemburg, Deutschland, Belgien, Frankreich) vier verschiedene Verfahren geben kann, «was zu Spannungen zwischen den Beschäftigten führen kann». Zudem fordert der CES, dass die Verarbeitung von Arbeitnehmerdaten sowie die Anwendungsmodilitäten der Arbeitstage im Ausland standardisiert werden.

Das Homeoffice hat während der Gesundheitskrise eine starke Entwicklung durchgemacht, da die Behörden die Arbeitnehmer ermutigt haben, wenn möglich zu Hause zu bleiben. Steuerbeschränkungen wurden während der Krise eingefroren und sind dies voraussichtlich noch bis zum 31. August 2020.

(jg/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • loshein am 31.07.2020 16:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hoffentlich klappt das, dann arbeite ich hierzulande von Frankreich aus. Bora-Bora oder Martinique schwebt mir vor.

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  • Gaby am 31.07.2020 15:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das wird aber im vereinten Europa leider nicht machbar sein, dass sich 4 benachbarte Staaten in diesem Bereich einigen können. Soweit zum europäischen Grundprinzip der europäischen Souveränität.

  • ech64 am 31.07.2020 16:21 Report Diesen Beitrag melden

    Es gibt schon lange kein vereintes Europa sondern nur jeder der seine vorteile will.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ech@Diane am 05.08.2020 08:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Richteg esou, wee belleg am Ausland wunnt soll och blechen, dat nach dizou gesoot.

  • sputnik am 02.08.2020 19:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @ Diane Dem Kommentar ist nichts beizufügen !

  • Pia am 02.08.2020 16:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    All normal denkende Mënsch get dem Diane an dem Phil Recht well et leider esou ass well mir L eis upassen (mussen) an daat ass schlëmm a lamentabel!

    • Claude am 02.08.2020 20:15 Report Diesen Beitrag melden

      Nee Pia all borneierend denkenden Mënsch gett deenen 2 do Recht

    • Ech@Claude am 05.08.2020 08:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      waat huet dat mat boneiert ze din dir sidd en Realiteitsverzerrer.

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  • Pg am 02.08.2020 15:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ma da wandern aus dann huet dir och Virdeeler schon veim ???? kaaf

  • Diane am 02.08.2020 12:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ganz richteg!!! Mir an eisem Land gin och schaffen, an hun net dei Fiérdeeler die déi schon elo hun! Waat wellen dei nach alles?? Arrogante Paak. Soubaal se e Fouss hei um Terrain hun geet et lass matt Fuerderungen. Upassen deet keen sech. Se sollen se obligatoreg dei Zait an Letzeboiercouren schecken aplaatz se vun doheem schaffen ze loosen, daat waer mei sennvoll!!As einfach schlemm daat do.