«Chèque-Service»

25. September 2018 07:03; Akt: 25.09.2018 07:07 Print

Grenzgänger vertrauen der Kinderbetreuung

LUXEMBURG – 1637 Grenzgänger-Kinder profitieren mittlerweile von dem «Chèque-Service Accueil» in Einrichtungen im ganzen Land.

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Immer mehr Grenzgänger nehmen die «Chèque-Service Accueil» für ihren Nachwuchs in Anspruch. (Bild: Pixabay)

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Seit der Reform am 1. September 2016 können auch Grenzgänger den am 1. Januar 2009 eingeführte «Chèque-Service Accueil» beantragen. Sie unterstützt Eltern bei der Finanzierung der Betreuung ihrer Kindern bis 13 Jahre in luxemburgischen Einrichtungen.

Die Zahlen vom Bildungsministerium sprechen für sich. 1637 Kinder von Grenzgängern profitieren derzeit von dem «Chèque-Service Accueil». Darunter sind 1080 Kinder von französischen Grenzbewohnern, 405 belgische und 152 deutsche Kinder. «Die Zahlen zeigen, dass der Anspruch auf das Angebot vom luxemburgischen Staat mittlerweile von vielen Grenzgängern wahrgenommen wird. Es zeigt auch das Vertrauen, das sie in die Qualität der Kinderbetreuungseinrichtungen in Luxemburg setzen», so das Ministerium.

Drei Sprachen Grundvoraussetzung

Einrichtungen an der Grenze haben es im Bezug auf den «Chèque-Service Accueil» schwer. Es wurden nur vier Anträge gestellt, drei aus Belgien, einer aus Deutschland. Akzeptiert wurde keiner. Die Vergabekriterien für die Einrichtungen fordern Mitarbeiter, die das Erlernen der drei Sprachen des Großherzogtums garantieren, was in Belgien und auch Deutschland alles andere als selbstverständlich ist.

Das Bildungsministerium sieht dabei keinen Handlungsbedarf: «Wenn der Antrag nicht den Kriterien entspricht, werden keine Maßnahmen ergriffen. Wir geben keine Stellungnahme zu den Einzelheiten der Fälle ab».

(Gaël Padiou/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pia am 25.09.2018 12:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    genee esou ass et Paul .. et wier besser fir jiddereen wann dei Leit sech keinten drëm këmmeren, dei se gebuer hunn a keng friem Leit ..

  • Paul Z. am 25.09.2018 07:38 Report Diesen Beitrag melden

    Ich denke nicht, dass das eine Frage des Vertrauens in luxemburgische Einrichtungen ist. Es ist vielmehr die Tatsache, dass die Kinder näher am Arbeitsplatz der Eltern sind und dass es eben nichts kostet.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Pia am 25.09.2018 12:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    genee esou ass et Paul .. et wier besser fir jiddereen wann dei Leit sech keinten drëm këmmeren, dei se gebuer hunn a keng friem Leit ..

  • Paul Z. am 25.09.2018 07:38 Report Diesen Beitrag melden

    Ich denke nicht, dass das eine Frage des Vertrauens in luxemburgische Einrichtungen ist. Es ist vielmehr die Tatsache, dass die Kinder näher am Arbeitsplatz der Eltern sind und dass es eben nichts kostet.