Gerichtsurteil zu Stipendien

02. Dezember 2013 15:23; Akt: 02.12.2013 16:03 Print

Grenzgängerkinder haben Recht auf Entschädigung

LUXEMBURG - Das Gericht hat den Klagen von Grenzgängerkindern Recht gegeben, deren Eltern weniger als fünf Jahre in Luxemburg arbeiten. Sie hatten zuvor kein Stipendium bekommen.

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Kinder von Grenzgängern, die weniger als fünf Jahre in Luxemburg arbeiten, haben Recht auf eine rückwirkende Entshädigung. (Bild: Editpress)

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Grenzgänger-Kinder, deren Eltern weniger als fünf Jahre in Luxemburg arbeiten, haben Recht auf eine Entschädigung. Dies hat das Luxemburger Verwaltungsgericht am Dienstag entschieden. Die Studenten hatten geklagt, weil ihre Anträge auf Stipendien abgelehnt wurden. Das Gericht beschloss nun, den Studierenden ihre Stipendien rückwirkend ab dem Studienjahr 2010/2011 zu bezahlen.

Bereits Mitte Oktober hatte das Gericht den Kindern von Grenzgängern, die mehr als fünf Jahre in Luxemburg arbeiten, das Recht auf eine Entschädigung zugesprochen. Die Klagen von Grenzgängern, die weniger als fünf Jahre Berufserfahrung vorweisen können, wollte das Gericht getrennt behandeln.

Anfang Juli hatte die Abgeordnetenkammer das Stipendiengesetz verabschiedet, das eine Fünf-Jahre-Klausel für die Vergabe eines Stipendiums an Grenzgänger-Kinder vorschreibt. Der Hintergrund war ein Rechtsstreit, bei dem die Kinder von Grenzgängern gegen den Ausschluss bei der Studienförderung geklagt hatten, obschon ihre Eltern in Luxemburg arbeiten und Steuern bezahlen.

(L'essentiel Online)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kies Christiane am 27.04.2014 12:24 Report Diesen Beitrag melden

    Das finde ich korrekt da ja die Grenzgänger hier in Luxembourg arbeiten. Sie haben Anspruch darauf und es wäre ungerecht wenn sie benachteiligt wären.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Kies Christiane am 27.04.2014 12:24 Report Diesen Beitrag melden

    Das finde ich korrekt da ja die Grenzgänger hier in Luxembourg arbeiten. Sie haben Anspruch darauf und es wäre ungerecht wenn sie benachteiligt wären.