Coronavirus

16. März 2020 10:03; Akt: 16.03.2020 12:11 Print

Grenzübergänge sind nur «in großen Teilen» besetzt

LUXEMBURG – Die meisten Grenzübergänge zwischen dem Großherzogtum und Deutschland werden erst im Laufe des Tages besetzt. Kontrollen sind «skurril, aber verständlich».

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Seit heute Morgen um 8 Uhr sollten in Deutschland die Grenzkontrollen an den Binnengrenzen zu Österreich, Schweiz, Frankreich, Dänemark und Luxemburg vorübergehend wieder eingeführt werden: An allen Grenzübergängen zu Luxemburg war diese heute am frühen Morgen noch nicht der Fall. Jedenfalls nicht überall. So stand die deutsche Bundespolizei zwar an der Autobahn von Luxemburg nach Deutschland, doch an diversen kleineren Grenzübergängen zwischen den beiden Ländern fanden heute Morgen noch keine Kontrollen statt.

Wie Karsten Eberhardt, Pressesprecher der Bundespolizei mitteilte, würde die Bundespolizei die Grenze zu Schengen erst im Laufe des Tages schließen, weil das Personal hierfür erst einmal aufgestockt werden müsste. Wie er L`essentiel aber kurze Zeit später mitteilte, «seien die Grenzübergänge mittlerweile in großen Teilen besetzt».

Grenzkontrollen sind «skurril, aber verständlich»

Sein Kollege Christian Altenhofen, in dessen Zuständigkeit die Bundesländer Saarland, Hessen und Rheinland-Pfalz fallen, erklärte: «Es geht aber auch nicht darum, die Grenze komplett dicht zu machen, sondern an den Grenzübergängen zu kontrollieren». Effizienz sei hier das Stichwort. Demnach könnte auch nicht jeder Feldweg kontrolliert werden, sondern vorrangig die viel genutzten Übergänge.

«Diese Grenzkontrollen haben schon etwas skurriles», sagt Altenhofen, der diese noch von früher kennt. Mit den Grenzkontrollen aus den 1980er Jahren will er sie aber nicht vergleichen. Im Gegenteil. Vor dem Hintergrund somit «die Ausbreitung eines Virus zu verhindern, sind die Kontrollen durchaus verständlich», sagt er.

(L'essentiel/aub)

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