In Luxemburg

18. Februar 2019 10:53; Akt: 18.02.2019 11:26 Print

Grippeimpfungen steigen um 35 Prozent

LUXEMBURG – In der vergangenen Woche dürfte die Grippeepidemie ihren Höhepunkt erreicht haben. Seit Anfang des Jahres wurden bereits 158 Krankheitsfälle registriert.

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Die Impfrate zum Grippeschutz war im vorangegangen Winter hoch. (Bild: AFP)

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Grippewellen verursachen jeden Winter oft zahlreiche Krankmeldungen und vielerorts Ausfälle. Luxemburg ist da keine Ausnahme. Das réseau Sentinelle hat seit Anfang des Jahres insgesamt 158 Grippefälle registriert. Laut der Gesundheitsinspektion der Direction de la santé «wurden seit Beginn der Influenza-Saison bis heute keine Todesfälle in direktem Zusammenhang mit der Grippe gemeldet». Im Großherzogtum gibt es erfahrungsgemäß drei bis vier Todesfälle pro Jahr in direktem Zusammenhang mit der Erkrankung.

Ein Grund für den milden Verlauf der Welle könnte sein, dass die Impfungen im vorangegangenen Winter stark angestiegen sind. 35 Prozent mehr Menschen ließen sich gegen die Grippe impfen: «Das Gesundheitsministerium und die Gesundheitsdirektion möchten ihre Zufriedenheit über die Zunahme an Impfungen in einem einzigen Jahr zum Ausdruck bringen. Dies sollte sich positiv auf die öffentliche Gesundheit in den Jahren 2018-19 auswirken und zu einem Rückgang der Zahl der Kranken führen», schreibt das Gesundheitsministerium.

Im Winter steige allerdings «die Zahl der wöchentlichen Todesfälle von durchschnittlich 80 pro Woche auf mehr als 100 Todesfälle», warnen Gesundheitsfachkräfte. Der Grund sei, dass Menschen, die bereits an einer schweren Erkrankung leiden, bereits geschwächt seien und durch eine Grippe- oder andere Virusinfektion früher sterben.

(Patrick Théry/L'essentiel)

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