In Luxemburg

02. August 2018 09:55; Akt: 02.08.2018 11:25 Print

Große Unterschiede bei den Löhnen der Grenzgänger

LUXEMBURG – Laut der Statistikbehörde Statec verdienen Grenzgänger aus Frankreich deutlich weniger als ihre Kollegen aus Deutschland und Belgien.

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Laut Statec arbeiten viele französische Grenzgänger in weniger gut bezahlten Berufen wie dem Gastronomiegewerbe. (Bild: DPA)

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Die Gehaltsunterschiede unter den im Großherzogtum arbeitenden Grenzgängern sind nach Angaben des Statistikinstituts Statec beträchtlich. Wie die Behörde in einem Communiqué am Donnerstag mitteilt, verdienen Beschäftigte aus Belgien mit einem Jahresgehalt von durchschnittlich 56.532 Euro (ohne Sozialversicherungsabgaben) im Großherzogtum am besten.

Die deutschen Grenzgänger verdienen etwas weniger: 53.956 Euro. Mit einem Durchschnittsgehalt von 46.756 Euro verdienen die Franzosen fast 10.000 Euro weniger als die Belgier. Diesen deutlichen Unterschied erklärt Statec durch die «Überrepräsentation der französischen Grenzgänger in weniger gut bezahlten Tätigkeiten» wie dem Gastronomiegewerbe, dem Handel oder der Zeitarbeit.

Wenige Grenzgänger aus Luxemburg

In Luxemburg nimmt die Zahl der Grenzgänger in den vergangenen Jahren stetig zu. Die Weltwirtschaftskrise in den Jahren 2007 und 2008 hatte laut den Statistikern nur «begrenzte Auswirkungen auf dieses Wachstum». Im vergangenen Jahr arbeiteten 182.503 Grenzgänger im Großherzogtum. Davon kamen 52 Prozent aus Frankreich und jeweils 24 Prozent aus Deutschland und Belgien.

Die Zahl der Luxemburger, die im Ausland arbeiten, ist dagegen sehr gering: Lediglich 1451 Personen überqueren tagtäglich eine Grenze, um ihrem Beruf nachzugehen. Viele von ihnen sind laut Statec bei der EU und anderen internationalen Organisationen beschäftigt.

Im europäischen Vergleich zahlen nur die Schweiz (insgesamt rund 23 Milliarden Euro) und Deutschland (etwa 14 Milliarden Euro) mehr Löhne an Grenzgänger als das Großherzogtum (10,6 Milliarden Euro).

(sw/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pia am 02.08.2018 11:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    dofir sinn se och am arrogansten an am onpassungsfähegsten mee daat ass jo schon laang bekannt!!

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  • Guy Michels am 02.08.2018 11:11 Report Diesen Beitrag melden

    vielleicht mal eine zweite Sprache erlernen. Das hilft.

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  • Pia am 02.08.2018 19:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    lulifax an odenzak jo esou ass et leider .. an hirer eegener sprooch mat zeechnung verstinn se rien! mais c'est n'importe quoi, n'est-ce pas ????

Die neusten Leser-Kommentare

  • Aender am 02.08.2018 20:18 Report Diesen Beitrag melden

    D.h. Der durchschnittliche Monatslohn liegt immer noch bei fast 2x den Mindestlohn. Dann müssen aber viele trotz allem viel verdienen, oder ?

  • Pia am 02.08.2018 19:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    lulifax an odenzak jo esou ass et leider .. an hirer eegener sprooch mat zeechnung verstinn se rien! mais c'est n'importe quoi, n'est-ce pas ????

  • Lulifax am 02.08.2018 18:55 Report Diesen Beitrag melden

    Wat hun ech den Ekel. Mir verdingen weineg an mussen heich Loyeen bezuelen. Dei verdingen (bon ob dei et verdingen as eng aner Sach, mais sie kreien et mol) vill an schleefen den ganzen Goss iwert Grenz an hun kleng Loyeen ze bezuelen.

  • Léon am 02.08.2018 13:43 Report Diesen Beitrag melden

    Que leur pays leur donne du travail.

  • Pia am 02.08.2018 11:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    dofir sinn se och am arrogansten an am onpassungsfähegsten mee daat ass jo schon laang bekannt!!

    • Veritas am 02.08.2018 11:39 Report Diesen Beitrag melden

      Se kennen awer laut CV 4 Sproochen, a wann se bis agestallt sinn mierkt een och dass se eis Sozial-Gesetzgebung aus dem FF kennen :)

    • Taxman am 02.08.2018 12:14 Report Diesen Beitrag melden

      3896 den Mount as nach 1696 zevill... mais mat eis kann een et jo maan, mir soen jo naischt.

    • H.Odenzak am 02.08.2018 13:28 Report Diesen Beitrag melden

      Allez, allez, Pia wéi kënnt der nëmmen dat soen!? Wéi ech am Beetebuerger Park war, waren et just Si, déi widder den Déieren hir Käfeger geklappt hunn, an Zigaretten do gefëmmt, wou een net däerf (En Grousst Schëld am Agang!!),  also, net esou Fräsch w.e.g.!! lol!! ;-p Nee, mee wann een se héiert, sinn mir jo awer d'Baueren... A be jo!

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