Luxemburg

30. November 2021 20:39; Akt: 30.11.2021 21:05 Print

Großprojekte für das Klima und die Mobilität

LUXEMBURG – Die Chamber hat am Dienstag über die großen Infrastrukturprojekte im Großherzogtum abgestimmt, die die Lebensqualität im Großherzogtum fördern sollen.

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Vorgesehen sind unter anderem die Modernisierung von Zuglinien und der Bau von Fußgängerbrücken.

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Die großen Infrastrukturprojekte, die am Dienstag zur Abstimmung vorgestellt wurden, «zeichnen ein sehr breites Spektrum», so die Berichterstatterin Chantal Gary. Wie jedes Jahr stimmte die Chamber über Projekte ab, die mehr als zehn Millionen Euro kosten. Übersteigt der Finanzrahmen die 40 Millionen Euro-Marke, ist ein Sondergesetz erforderlich. Die 26 Projekte wurden einstimmig angenommen, mit Ausnahme von zwei Enthaltungen.

Es geht um den Bau oder die Renovierung von Gebäuden für Behörden oder die Polizei, eine neue Schule, einen Standort für die Unterbringung von Minderjährigen, eine Notunterkunft, die Neugestaltung des Verfassungsplatzes, die Modernisierung von Zuglinien, die Errichtung von Fußgängerbrücken und die Beseitigung eines Bahnübergangs. All dies soll «die öffentlichen Dienstleistungen, die Mobilität, die Senkung des Energieverbrauchs und die Lebensqualität der Bürger» im Land fördern, fasst Chantal Gary zusammen. Die Strukturen müssen demnach «auch den schwächsten, sowohl den ansässigen als auch den Grenzgängern zugutekommen».

Auf dem Podium begrüßte François Bausch (Déi Gréng), Minister für Mobilität und öffentliche Arbeiten, «die breite Unterstützung für die Projekte». Er betonte die «Bedeutung der Dezentralisierung», die den Bau von Gebäuden wie dem Zollamt rechtfertige. In Bezug auf die Mobilität erwähnte er die Eisenbahn, aber auch die Radwege: «Es braucht immer welche, um ein kohärentes nationales Netz zu haben, und man muss sie instand halten». Schließlich wurden auch die Straßenbahn und ihre Erweiterung erwähnt, um ein Projekt zu rechtfertigen, bei dem eine Brücke «für einen multimodalen Korridor» in Kirchberg gebaut werden soll.

(Joseph Gaulier/L'essentiel)

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