Stéphanie Empain (Déi Gréng)

21. Dezember 2018 07:52; Akt: 21.12.2018 07:59 Print

«Haben fünf Jahre, um die Nordstad voranzubringen»

LUXEMBURG – Armee, Tourismus, Stoffwindeln – und jetzt das Parlament: Gréng-Politikerin Stéphanie Empain, 35, stürzt sich in das nächste berufliche Abenteuer.

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Stéphanie Empain aus Erpeldingen bei Wiltz ist seit 6. Dezember Mitglied im Parlament. Davor war die 35-Jährige im Generalstab der Armee sowie im regionalen Tourismusbüro Ardennen tätig. Sie ist zudem Eigentümerin einer Firma für Stoffwindeln. (Bild: Chambre des Députés/Flickr)

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«L'essentiel»: Sie führen ein Unternehmen und sind jetzt Abgeordnete im Parlament. Wie bringen Sie beide Berufe unter einen Hut?

Stéphanie Empain (Déi Gréng): Ich war ab 2005 zunächst bei den Jonk Gréng aktiv. Anschließend habe ich eine berufliche Laufbahn eingeschlagen und mich später selbstständig gemacht (Empain betreibt eine eigene Firma als Stoffwindelberaterin, Anm.). Gleichzeitig wollte ich mich auch politisch engagieren. Ich werde versuchen, dass ich weiterhin beide Tätigkeiten ausüben kann. Auf jeden Fall werde ich mich mit voller Kraft im Parlament einbringen.

Welche Akzente wollen Sie als Deputierte setzen? Ich interessiere mich vor allem für zwei Bereiche. Ich möchte mich für meine Region, den Norden, einsetzen. Ich beschäftigte mich aber auch mit internationalen Fragen und dem Thema Landesverteidigung.

Wie stehen Sie zu den geplanten Fusionen in der Nordstad? Der Erfolg der Nordstad ist entscheidend für die Gesamtentwicklung im Norden und für die Landesplanung. Wir haben fünf Jahre, um hier Fortschritte zu erzielen.

Sie sind in der Chamber Vorsitzende des Ausschusses für Landesverteidigung und Innere Sicherheit. Wie stehen Sie zum Vorschlag einer europäischen Armee? Wir müssen die Zusammenarbeit der Armeen und die gemeinsame Nutzung von Ausrüstung und Personal forcieren. Ob darüber hinaus eine europäische Armee entstehen soll, das muss man abwarten. Luxemburg muss seinen Verpflichtungen treu bleiben.

(Patrick Théry/L'essentiel)

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