Corona-Bilanz der CNPD

19. Oktober 2021 14:16; Akt: 19.10.2021 14:29 Print

«Herausforderungen» für den Datenschutz

LUXEMBURG – Die Corona-Pandemie hat die Arbeitsweise der Nationalen Datenschutzkommission (CNPD) verändert, so Vorsitzende Tine Larsen.

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Die Digitalisierung stellt die CNDP vor neue Herausforderungen.

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Die Corona-Pandemie hat die Arbeit der Nationalen Datenschutzkommission (CNPD) verändert, wie diese am Dienstag bei der Präsentation ihres Jahresberichts erklärte. «Die CNPD selbst ist auf Telearbeit umgestiegen, mit sicherer Software, die vom Zentrum für Informationstechnologien des Staates (CITE) bereitgestellt wird», berichtet Vorsitzende Tine Larsen.

Viele Arbeitnehmer und Lehrer suchten Rat zu Videokonferenzen und Fernunterricht, weil sie sich «beobachtet und gefilmt» fühlten. Auch Eltern zeigten sich besorgt. Die häufigsten Fragen betrafen jedoch Gesundheitsdaten, denn «die Menschen wollen nicht, dass ihre Daten verarbeitet werden», sagt Tine Larsen. In Bezug auf CovidCheck in Unternehmen sagte Kommissar Thierry Lallemang, dass alles von den gesammelten Daten und den Datenbanken abhänge und dass das System mit dem europäischen RGPD-Rahmen kompatibel sei.

Die CNPD hat ihre Stellungnahme zu jedem Covid-Gesetz abgegeben. «Im Juni, als die erste Verordnung verabschiedet wurde, hatten wir nur sehr wenig Zeit zu reagieren und es war eine Menge zusätzliche Arbeit», erinnert sich Tine Larsen. «Glücklicherweise hatten wir im Vorfeld gemeinsam mit unseren europäischen Mitarbeitern Material gesammelt.» Die Einrichtung ist in den letzten Jahren stark gewachsen und beschäftigte im letzten Jahr 50 Mitarbeiter, im Jahr 2016 waren es 19. «Die RGPD, die Digitalisierung, 5G und vieles mehr stellen uns vor neue Herausforderungen und wir mussten uns stärken», begründet die Vorsitzende die Investition.

(jg/L'essentiel)

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