INL wiedereröffnet

29. Juni 2018 17:00; Akt: 29.06.2018 17:34 Print

Hier wird künftig Luxemburgisch gepaukt

LUXEMBURG – Das Nationale Spracheninstitut unterrichtet wieder am historischen Stammsitz auf dem Glacis. Kursteilnehmern wird empfohlen, künftig mit der Tram anzureisen.

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Am Boulevard de la Foire in der Hauptstadt wurde am Freitag das Nationale Spracheninstitut INL offiziell wiedereröffnet. Das historische Gebäude, das ab 1959 die erste Europäische Schule beherbergte, war in den vergangenen zweieinhalb Jahren aufwändig renoviert worden. Die Kosten lagen bei 13 Millionen Euro.

Die Kurse am INL fanden während der Renovierungsarbeiten in provisorischen Räumlichkeiten auf dem Kirchberg statt. Bereits im Laufe des Frühjahrs konnte das Institut wieder an seinen Stammsitz am Glacis zurückkehren. Die Klassenzimmer sind nunmehr um ein Viertel größer, zudem stehen neun neue Prüfungssäle zur Verfügung.

Zahl der Parkplätze stark reduziert

Infrastrukturminister François Bausch (Déi Gréng) erklärte zur Einweihung am Freitag, dass die Anzahl der Parkplätze in den Innenhöfen und auf dem Vorplatz des Gebäudes von 74 auf 20 Plätze reduziert wurde. Durch die Umgestaltungen seien die Außenbereiche jedoch «freundlicher» und «offener für sanfte Mobilität» geworden. Der Minister hofft, dass künftig mehr Schüler per Tram zum INL anreisen. Die Haltestelle in der Nähe wird in Kürze eröffnet.

Das INL bietet Kurse und Tests für Deutsch, Luxemburgisch, Französisch und andere Sprachen an. Besonders in den Luxemburgisch-Kursen ist die Teilnehmerzahl in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Im Vorjahr waren gut 10.000 Schüler am Institut eingeschrieben.

(L'essentiel)

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