Magestick Records

20. Juli 2018 14:10; Akt: 25.07.2018 12:10 Print

Hip-​​Hop-​​Sound aus Luxemburg erobert die Welt

LUXEMBURG – André und David sind 27 Jahre alt. Das Duo produziert Musik für Rapper aus der ganzen Welt. Inzwischen können sie davon sogar leben.

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André und David von Magestick Records.

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Das luxemburgische Produzenten-Duo David und André macht bereits seit zehn Jahren Musik. Im Jahr 2013 begannen die beiden damit Instrumentalsongs zu kreieren und sie auf Youtube zu veröffentlichen. «Wir waren damals an der Uni und hatten Zeit!», verrät André, einer der Gründer von Magestick Records. Am Anfang setzen die 27-jährigen Luxemburger ein «Instrumental»pro Woche auf die Musikplattform. Später wurden es zwei wöchentliche Uploads.

Vor drei Jahren erlangten sie mit ihrem Song «One Last Time» einen gewissen Bekanntheitsgrad in der Szene. Der Song wurde von anderen großen YouTube-Kanälen geteilt und ist in der Zwischenzeit Bestandteil von über 20.000 Playlists. Das Video wurde bisher insgesamt 7,8 Millionen Mal angesehen. Eine Zahl, die von Luxemburger Künstlern bisher sehr selten erreicht werden konnte. Für die Beatproduzenten, die mit Rap von Bushido und Booba aufgewachsen sind, war dies nur der Anfang. Ihr Kanal zählt derzeit eine Million Klicks pro Monat und 115.000 Abonnenten.

Das Hobby zum Beruf gemacht

Genug, um ihr Hobby zum Beruf zu machen. Im Mai gründeten André und David ihr eigenes Unternehmen Magestick Records, um die Einnahmen ihres Youtube-Kanals und den Verkauf der Instrumentalsongs besser verwalten zu können. Auch können Hip-Hop-Künstler auf der Webpräsenz von Magestick gezielt Beats in Auftrag geben.

Mittlerweile sind die beiden als Produzenten bei Rappern aus der ganzen Welt gefragt. So ist Magestick Records nicht mehr nur in Luxemburg (L.I.L. Star) an Produktionen beteiligt, sondern auch in den USA (Quando Rondo), in Portugal (Regula) und in Deutschland (MC Bilal) zu hören. Das Duo produzierte elf der sechzehn Songs des neuen Albums von MC Bilal und schrieb außerdem vier Songtexte.

«Wir haben heute die Möglichkeit von unserer Musik zu leben, unsere Abschlüsse haben wir auch schon in der Tasche, also mit der Uni ist nun erstmal Schluss», wirft André einen optimistischen Blick in die Zukunft.

(Cédric Botzung/L’essentiel)

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