Nach Sensationsfund

29. April 2021 10:02; Akt: 29.04.2021 10:00 Print

Historische Mauern prallen auf geplanten Neubau

ECHTERNACH – Die auf der Place du Marché entdeckten archäologischen Schätze machen den Echternacher Bürgermeister nicht sonderlich glücklich. Der Grund ist finanzieller Natur.

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So sieht die Fundstelle in Echternach aus. (Bild: Editpress)

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Reste eines Klosterhofs aus der Zeit des Heiligen Willibrord im 7. Jahrhundert, eine frühromanische Mauer aus dem 10. Jahrhundert, Münzen und ein Goldring aus dem 14. Jahrhundert: Die archäologischen Funde, die in den letzten Wochen in Echternach gemacht wurden, bezeichnet Christiane Bis vom Nationalen Zentrum für archäologische Forschung als außergewöhnlich.

Das Problem: Die Überreste wurden an der Baustelle am ehemaligen Hotels «A la Petite Marquise» an der Place du Marché gefunden. Nach dem Abriss des Hotels sollte an der Stelle ein neuer Gebäudekomplex entstehen . «Das ist nicht gut für uns» gibt der Echternacher Bürgermeister Yves Wengler zu. Das Projekt umfasst den Bau 22 Wohnungen, 1000 Quadratmetern Gewerbefläche und einer Tiefgarage. Die Arbeiten begannen im März 2020.

Die Fertigstellung, die für Frühjahr 2022 angepeilt war, wurde verschoben. «Wir haben bereits 5,7 Millionen in das Projekt gesteckt und hängen nun an einer Entscheidung der Kommission für Nationale Stätten und Denkmäler, die am 25. Mai tagt. Das ist viel zu spät. Wenn der Staat beschließt, die Stätte als nationales Kulturerbe zu klassifizieren, dann muss er uns finanziell unter die Arme greifen», fordert der Echternacher Bürgermeister.

(Jean-François Colin/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sites et tramways am 29.04.2021 10:38 Report Diesen Beitrag melden

    Loost dach den Tram do fueren, da geet et.

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  • kaa am 29.04.2021 11:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Just Een neit Kapitel am cauchemar « Petite Marquise » ?!

  • Iris Gläser am 29.04.2021 11:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ganz genau :-(

Die neusten Leser-Kommentare

  • Octopus@jimbo am 29.04.2021 13:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jo Recht hu der. Sarkasmus un: Wee brauch Gambia wee brauch Letzebuerg, lossen mer ins vun Frankreich anekteieren, dann kreien mer och dei Aal departements nummer zereck. Sarkasmus aus.

  • jimbo am 29.04.2021 12:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ween interesseieren e puer aal Maueren? Maer brauchen elo, haut, mei Wunnraum! An dat, bevier dLeit all auswanderen well keen sech Luxusbuerg mei kann leeschten!

    • Quatsch am 03.05.2021 06:45 Report Diesen Beitrag melden

      Wie kann sech déi nei Wunnengen da nach leeschten? Do geht ët dach vrun allem em Spekulatioun!

    • Egalwat am 03.05.2021 15:15 Report Diesen Beitrag melden

      jiimbo: ass bestëmt en Immobilienhai

    • Jhempy P am 05.05.2021 09:29 Report Diesen Beitrag melden

      Mit den Gehältern alles noch bezahlbar. Man muss nur mal mit weniger auskommen und weniger glücklich schätzen

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  • kaa am 29.04.2021 11:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Just Een neit Kapitel am cauchemar « Petite Marquise » ?!

  • Iris Gläser am 29.04.2021 11:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ganz genau :-(

  • jean-paul am 29.04.2021 11:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    würde man sich mal halb soviel gedanken machen, wenn ein wald abgeholzt wird, aber alte steine, die niemand vermisst hat, werden geschützt

    • Cancre am 03.05.2021 06:46 Report Diesen Beitrag melden

      Oh je, oh je! Fir Geschicht hu dir ierch wuel nie interesséiert!

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