Hitzewelle

27. Juni 2019 07:12; Akt: 27.06.2019 07:18 Print

Hitze lässt Luxemburger Wasser sprudeln

LUXEMBURG – Getränke gehen bei den aktuellen Temperaturen im Großherzogtum weg wie warme Semmeln. Der Handel verzeichnet hohe Umsätze.

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Rosport hat für den Sommer viel Wasser vorproduziert. (Bild: Editpress/Fpizzolante)

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Nicht alle leiden unter der Hitzewelle, die derzeit über das Großherzogtum hinwegrollt: Für die Getränkehändler ist die Hitze ein Segen. «Wenn wir jetzt nicht mehr verkaufen würden, müssten wir daran zweifeln, ob wir unseren Job richtig machen», lacht Max Weber vom Mineralwasserhersteller Rosport.

Für seine Firma heißt es nun: Klotzen statt kleckern. «In einem guten Juni verkaufen wir doppelt so viel Wasser, wie im Februar», erklärt Weber. Der Juni spiele dem Unternehmen nicht nur wegen des Wetters in die Karten. Auch der Nationalfeiertag sei ein wichtiger Termin, an dem die Geschäfte gut liefen.

Lagerhallen sind aufgefüllt

Außerdem seien die meisten noch nicht in Urlaub gefahren. Bis zur Sommermitte rechnet er nun mit sinkenden Umsatzzahlen, bevor das Geschäft im August wieder anzieht. Deshalb habe Rosport viel Wasser vorproduziert und seine Lagerhallen aufgefüllt.

Für den Bier-Hersteller Bofferding sei die derzeitige Wetterlage nicht optimal. «Am besten für uns sind Temperaturen zwischen 24 und 28 Grad. Wenn es so heiß ist, verzichten viele Menschen auf Alkohol und greifen lieber zu Wasser», sagt Frédéric De Radiguès von der Brauerei. Trotzdem verzeichnet Bofferding in dem Sommermonaten die größten Umsätze: «Wir liegen etwa 20 Prozent über dem Rest des Jahres.»

(Joseph Gaulier/L'essentiel)

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