Rentrée in Luxemburg

17. September 2020 12:03; Akt: 17.09.2020 12:10 Print

«Ich fühle mich mit der Schutzmaske sicher»

LUXEMBURG – Ein Großteil der 40.000 Schüler der Lyzeen sind wieder im Unterricht. Die Gelegenheit für Xavier Bettel und Claude Meisch, sie zu besuchen.

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Die Rentrée 2020 werden die Schüler des Lycée de Garçons Luxembourg und des Lycée des Arts et Métiers sicherlich in Erinnerung behalten. Nicht nur wegen der Hygieneauflagen zum Schutz vor dem Coronavirus, sondern weil sie am Donnerstag auch noch hochrangigen Besuch bekamen: Premierminister Xavier Bettel und Bildungsminister Claude Meisch verschafften sich einen Überblick über ihre Lage. «Ich ziemlich nervös, weil mir der Premierminister direkt in die Augen geschaut hat. Er hat unsere Fragen aber verständlich beantwortet», erzählt Lou. Mit einer Mischung aus Ernst und Humor versuchten Bettel und Meisch die Schüler zu beruhigen und die Atmosphäre zu entspannen.

Die Schüler löcherten die Minister mit Fragen über die Corona-Tests, ihr politisches Engagement, den Lockdown und die mögliche Schließung der Schulen. Vor allem aber freuten sich die Schüler wieder zur Schule gehen zu können. «Ich hatte keine Angst. Ich fühle mich mit der Schutzmaske sicher. Ich war mir nur etwas unsicher, weil ich neue Mitschüler habe», erzählt Gabrielle.

«Bei manchen Schülern war schon eine gewisse Angst zu spüren»

«Im Vergleich zur Generalprobe im Juli gibt es außer der Wiedereröffnung der Schulkantinen oder der Wiedereinführung des Sportunterrichts kaum Änderungen», sagt LGL-Direktor Frank Eyschen. Er begrüßte die Tatsache, dass die Schulen in zahlreichen Fragen zum Schutz vor dem Virus frei entscheiden konnten. «Es besteht immer die Möglichkeit, dass positive Fälle auftreten. Aber wir haben einen Plan, um diese Schüler zu isolieren, sie unter Quarantäne zu stellen oder in schwerwiegenden Fällen auch eine Klasse komplett zu schließen», ergänzt Eyschen.

Diese Zuversicht teilte auch Xavier Bettel: «Bei manchen Schülern war schon eine gewisse Angst zu spüren. Der Austausch mit ihnen war sehr interessant. Ich hatte das Gefühl, dass die meisten von ihnen verantwortungsbewusst und vernünftig sind, und dass ihnen die Risiken bekannt sind.». Alle hätten gelernt «mit dem Coronavirus zu leben». Auch Bildungsminister Claude Meisch erlebte die Schüler «eher neugierig als besorgt. Es war interessant zu sehen, wie die eingeführten Maßnahmen konkret umgesetzt werden und wie sie von Lehrern und Schülern angenommen werden», sagte er. Er teile die Besorgnis vieler Familien und Lehrer über die Schüler, die aufgrund des Lockdowns viel Unterrichtsstoff verpasst haben. Dieser könne in schulischer Begleitung nachgeholt werden.

(Nicolas Martin/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • de Stëppler am 18.09.2020 10:30 Report Diesen Beitrag melden

    Zwee maskéiert Ministeren erklären de Schüler firwat d'Mask am Klassesall net obligatoresch ass. À méditer.

Die neusten Leser-Kommentare

  • de Stëppler am 18.09.2020 10:30 Report Diesen Beitrag melden

    Zwee maskéiert Ministeren erklären de Schüler firwat d'Mask am Klassesall net obligatoresch ass. À méditer.