Monica Semedo

12. Februar 2021 09:16; Akt: 12.02.2021 10:02 Print

«Ich wollte sie nie verletzen oder demütigen»

LUXEMBURG - Die luxemburgische Europaabgeordnete Monica Semedo hat persönlich zu den Mobbing-Vorwürfen gegen ihre Person Stellung bezogen.

storybild

Monica Semedo will ihr politisches Mandat fortführen.

Zum Thema
Fehler gesehen?

«Vorwärts blicken, ohne die Vergangenheit zu vergessen». Monica Semedo nimmt persönlich zu den Mobbing-Vorwürfen ihrer ehemaligen Assistenten, die zu ihrer vierzehntägigen Suspendierung durch das Europäische Parlament geführt haben, Stellung im Magazin «Paperjam».

«Als neu gewählte Abgeordnete ohne Erfahrung in einem politischen Amt wollte ich mit Eifer und Dynamik an den Anliegen arbeiten, für die mich die Wähler gewählt haben», erklärte die Luxemburger Abgeordnete. Dieser Eifer und diese Dynamik sowie das Arbeitstempo im Parlament hätten sich ihrer Ansicht nach in einen Gewaltmarsch und Knochenarbeit verwandelt. «Das ist die Kehrseite der Medaille, der Begeisterung, die weiterhin in mir lebt.»

Monica Semedo erklärte sich bereit, sich bei den drei betroffenen Assistenten «aufrichtig» zu entschuldigen. Sie habe nie die Absicht gehabt, sie zu verletzen oder zu demütigen. «Ich habe zu spät erkannt, dass meine harten Äußerungen, meine hohen Ansprüche, die Art, wie ich mich ausdrückte und die Art, wie ich sie kritisierte, sie verletzen könnte», sagte sie. Darüber hinaus bekräftigte die Abgeordnete ihren Wunsch, ihr Mandat in der Renew Europe-Gruppe fortzusetzen. Diese «harte Erfahrung» habe ihre «politische Begeisterung» nicht gedämpft. Auch wenn sie die DP Ende Januar verlassen hat.

(L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • irgendeen am 12.02.2021 17:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wier et Amerikanerin, wier et en perfekten Republikaner. Nemmen schein d‘Opfer spillen!

  • Pol am 12.02.2021 12:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sie mécht esou skrupellos weider wéi virdrun, einfach Partei gewiesselt a weider. An dat alles just weinst dem Geld. Dat ass dann Europa, ee Witz.

    einklappen einklappen
  • Lisa am 14.02.2021 18:33 Report Diesen Beitrag melden

    all déi Leit, déi sech esou iwwert d'Madame Semedo ausloossen, maachen och Mobbing.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Den Pens am 22.02.2021 08:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Esou ofgefuckt muss een nach sinn! Alles nömme mat Berechnung machen an dann dee mies Entschellegungen! Et kann een exigent sinn an awer gudd a leif mat senge Leit ömgoen. Daat doten zeugt just vun engem schlechte Mensch...

  • Raoul am 15.02.2021 13:26 Report Diesen Beitrag melden

    ...elo mol eierlech (och an virun allem vir dei schainhelleg net- an niemols concerneiert Moralapostelen); wen geif dann fraiwelleg aus dem EP auszeihen ????

    • Diane am 16.02.2021 17:47 Report Diesen Beitrag melden

      Net vill ????, misst awer trotzdem anescht gehandhapt ginn, mee déi ganz deck an onser Bananrepublik léien jo och, dass een nëmmen de Kapp ka rëselen.Sie passt an de Club

    einklappen einklappen
  • Lisa am 14.02.2021 18:33 Report Diesen Beitrag melden

    all déi Leit, déi sech esou iwwert d'Madame Semedo ausloossen, maachen och Mobbing.

    • Yesitsme am 15.02.2021 06:47 Report Diesen Beitrag melden

      Daat ass net wouer. Et get en ennerscheed op een seng Meenung seet oder op vu sengem Virgesetzen fäerdeg gemaach get. D’Madame Semedo muss kommentaerer net liesen. Kennegen ze mussen well een gemobbt huet, huet deiwgraifend perseinlech konzequenzen. Dei puur kommentarer muss en schon aushaalen wann een an enger politischer karriere ass.

    • Souvill derzou am 15.02.2021 19:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Sollt d'Mme haut nët een Interview op Rtl ginn?

    einklappen einklappen
  • Heng am 14.02.2021 13:43 Report Diesen Beitrag melden

    Genau wie bei Trump, sie wurde schliesslich ja auch vom „Volk“ gewählt. Idioten gibt es leider in allen Ländern. Und sie ist ja nicht das einzige Beispiel von sogenannten Prominenten (RTL, Sportler, Söhne oder Töchter,...) die gewählt wurden, dies bestimmt nicht weil sie kompetent waren oder sind.

  • Léon am 14.02.2021 09:45 Report Diesen Beitrag melden

    Menteuse !

    • Sottel am 14.02.2021 17:45 Report Diesen Beitrag melden

      Mee hat net eleng. Mme Cahen haat gesoot dass sie neischt vun der Affaire wost. Elo stellt et sech eraus dass DP vun Ufank un iwer alles informeiert wor. DP = Är Mobbingspartei.

    einklappen einklappen