Luxemburg-Stadt

09. Juli 2021 21:27; Akt: 07.10.2021 10:31 Print

Im Nationalstadion soll «der Ball endlich rollen»

LUXEMBURG – Bei einem Testspiel am Mittwoch soll das neue «Stade de Luxembourg» auf Herz und Nieren getestet werden. Nach Angaben der Stadt ist die Arena einsatzbereit.

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Das «Stade de Luxembourg» hat sich am Freitagnachmittag in Topform präsentiert. Hauptstadt-Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP) hatte zum Rundgang durch das neue Wohnzimmer der «Rout Léiwen» geladen. Gemeinsam mit Sportminister Dan Kersch (LSAP) stellte sie dabei das neue Logo der Arena vor. Beiden Politikern waren Freude und Stolz über den Abschluss der Arbeiten anzusehen. Am Mittwoch soll die Arena bei einem Testspiel auf Herz und Nieren getestet werden – Dann entscheidet sich, ob die Uefa das Stadion abnimmt. Im Frühjahr hatte der Fußballverband noch sein Okay versagt: Die technische Infrastruktur sei nicht einsatzbereit, hatte es geheißen.

Sie habe es nicht selbst überprüft, sagte Polfer, sei aber zuversichtlich, dass die Probleme behoben seien. Auch Sportminister Kersch ist von der neuen Arena überzeugt: «Es ist an der Zeit gewesen, dass ein modernes Land wie Luxemburg endlich ein zeitgemäßes Stadion bekommt.» Sein Ministerium hatte mit einer Finanzierungszusage über 40 Millionen Euro den Bau des Stadions mit ermöglicht. An den Unterhaltskosten für das 76 Millionen Euro teure Stadion werde man sich ebenfalls beteiligen, erklärte Kersch, schließlich sei das Nationalstadion auch so was, wie eine «nationale Visitenkarte».

Heiliger Rasen

Luxemburgs Fußball hat also endlich seine neue Kathedrale. Das besondere Heiligtum: der Rasen. Der war an diesem Freitag für alle tabu: «Infektionsgefahr!» Von der Straße könnten Verunreinigungen in das «heilige Grün» hereingetragen werden und diesen in Gefahr bringen. Eine erneute Diskussion über den Rasen, wie beim vorletzten Auftritt von Cristiano Ronaldos Portugiesen, das will man im Großherzogtum vermeiden.

Auch von den viel gescholtenen «Holzhäusern» ist im Stadion nichts mehr zu sehen. Es ist also angerichtet für das erste richtige Spiel der «Rout Léiwen», das am 1. September angesetzte Heimspiel in der WM-Qualifikation. Der Gegner heißt Aserbaidschan. Ob und wenn ja wie viele Fans auf den rot-weiß-blauen Sitzschalen Platz nehmen können, hängt auch von der Corona-Lage im September ab.

Die Drehkreuze für die Zuschauer waren an diesem Freitag jedenfalls noch im Dornröschenschlaf. Mit etwas Glück drehen sie sich im September für die Fans und die Spieler blicken auf dem Weg auf den wertvollen Rasen nicht nur auf leere Ränge.

(hoc/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Léon am 10.07.2021 19:10 Report Diesen Beitrag melden

    Et surtout un gouffre financier énorme

  • Heiliger Pinkepinke am 11.07.2021 14:17 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn der Staat 50%davon bezahlt und auch noch jährlich über 70Mio ausgibt nur für das halbe Dutzend Matches, dann sollte die Stadt Luxemburg dem Staat das Gelände an der Arloner Strasse überlassen.

  • Jeanjacques am 09.07.2021 22:09 Report Diesen Beitrag melden

    Nun übertreibt mal nicht: Alles nur, damit 22 Menschen einem runden Ball nachlaufen.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Aarbechtsdeier am 11.07.2021 18:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @ Moien Falsch den Schiedsrichter an d'Lienienrichter laafen dem Ball net no

  • Heiliger Pinkepinke am 11.07.2021 14:17 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn der Staat 50%davon bezahlt und auch noch jährlich über 70Mio ausgibt nur für das halbe Dutzend Matches, dann sollte die Stadt Luxemburg dem Staat das Gelände an der Arloner Strasse überlassen.

  • Aberhallo am 11.07.2021 12:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    76 Milliounen fir een Stadion,39 Milliounen fir een 2km Veloswee,400 Millionen fir nei Arméismaterial, 350 Millionen fir een Militärsatellit, asw...... an da sollen Steieren erhéicht gin.

  • Heiliger Rasen am 10.07.2021 21:46 Report Diesen Beitrag melden

    Heiliger Bimbam…..,danach kommt die Rugby Truppe und pflügt das Feld von hinten auf……;)

  • Léon am 10.07.2021 19:10 Report Diesen Beitrag melden

    Et surtout un gouffre financier énorme