Rettung in Luxemburg

04. März 2021 15:00; Akt: 04.03.2021 16:18 Print

Im Notfall sollen Retter in maximal 15 Minuten da sein

LUXEMBURG – Innenministerin Taina Bofferding hat am Donnerstag den nationalen Organisationsplan für die Rettungsdienste im Großherzogtum vorgestellt.

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Das Ministerium plant eine Erhöhung des Budgets des CGDIS um acht Prozent. (Bild: Editpress)

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Zunahme und Alterung der Bevölkerung, wirtschaftliche Entwicklung oder Klimawandel: Luxemburg steht vor vielen neuen Herausforderungen und ebenso vielen Risiken, auf die die Rettungsdienste vorbereitet sein müssen. «Mein Ziel ist es, das Großherzogliche Feuerwehr- und Rettungskorps (CGDIS) mit den Mitteln auszustatten, die es ihm in Zukunft ermöglichen, bei einem Notfall innerhalb von 15 Minuten überall im Land einzugreifen», gibt die Innenministerin das Ziel vor.

Um das zu erreichen, sei es unerlässlich, über ausreichende personelle Ressourcen, eine geeignete Infrastruktur und stabile und vorhersehbare finanzielle Ressourcen zu verfügen, so Bofferding. Der am Donnerstag vorgestellte Plan setzt auch weiterhin auf «die Eckpfeiler der CGDIS»: Das freiwillige Engagement der mehr als 4000 Frauen und Männer, «das unbedingt aufrecht erhalten werden muss». Die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter werden von 1500 Fachleuten unterstützt.

Erhöhung des Budgets

Die Rettungsdienste werden von moderneren Infrastrukturen profitieren. Hierzu gehören etwa das Nationalen Feuerwehr- und Rettungszentrum (das in einigen Monaten vollständig fertiggestellt sein wird) oder dem zukünftigen gemeinsamen Feuerwehr- und Rettungszentrum für Bettemburg und Düdelingen.

All dies hat natürlich seinen Preis: Das Ministerium plant deshalb eine jährliche Erhöhung des Budgets des CGDIS um acht Prozent, was zu einer Erhöhung der Beiträge des Staates und der Gemeinden um zehn Prozent führen wird. Letztere haben den Plan am 1. März erhalten und haben drei Monate Zeit, um Stellung zu beziehen. Am 25. März wird zudem ein Webinar organisiert, bei dem die gewählten Vertreter alle Fragen stellen können.

(mc/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Otto am 04.03.2021 19:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jo, an een Éislek gedet nit mie op der Kaart

  • jean-paul am 04.03.2021 16:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wir machen also überall im land feuerwehrstationen zu um mit weiteren wegen schneller und teurer ans ziel zu kommen. klingt gut durchdacht.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Otto am 04.03.2021 19:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jo, an een Éislek gedet nit mie op der Kaart

  • jean-paul am 04.03.2021 16:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wir machen also überall im land feuerwehrstationen zu um mit weiteren wegen schneller und teurer ans ziel zu kommen. klingt gut durchdacht.