Bauprojekt

06. Februar 2020 16:36; Akt: 06.02.2020 17:20 Print

Im Petruss-​​Tal wird die Schraube zurückgedreht

LUXEMBURG-STADT – Das Umweltministerium und die Stadt Luxemburg stellten ihr Projekt zur Renaturierung des Flusslaufs vor. Die Arbeiten beginnen noch im Frühjahr.

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Das Petruss-Tal soll wieder in einen natürlicheren Zustand gebracht werden. Das Umweltministerium und die Stadt Luxemburg wollen flussnahe Gebiete in der Hauptstadt «ökologisch aufwerten». Konkret heißt das: Die Petruss wird aus ihrem Beton-Korsett befreit und die Bäume, die in der Nähe des Flusses stehen, werden neu angeordnet.

Der Flusslauf soll nicht nur grüner werden, sondern auch wieder mehr Tieren ein Zuhause bieten. Im Rahmen der Maßnahme sollen auch wieder bestimmte Fischarten in der Petruss angesiedelt werden.

Kosten in Höhe von 25 Millionen Euro

Weite Teile der flussnahen Architektur, einschließlich des nahegelegenen Parks, des Skateparks und deren Zugänge, werden sich stark verändern. Zahlreiche Betonelemente verschwinden und werden durch Naturstein ersetzt – auch um der Unesco-Klassifikation des Gebiets gerecht zu bleiben. Die Arbeiten am Fluss beginnen noch im Frühjahr 2020 und sollen 2023 anlässlich der nationalen Gartenschau Luga 2023 abgeschlossen werden. Eine zweite Phase des Projekts startet 2024.

Das Budget für diese erste Bauphase wird auf 25 Millionen Euro geschätzt, die von der Stadt Luxemburg und dem Wasserwirtschaftsfonds bereitgestellt werden.

(Sara Lima/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bravo am 07.02.2020 10:28 Report Diesen Beitrag melden

    Da haben sie doch tatsächlich noch eine Stelle gefunden wo noch keine Baustelle war und mussten das sofort ändern...

  • Niemand am 06.02.2020 18:53 Report Diesen Beitrag melden

    25 Millionen . . . das tut weh. -_-

  • Cam am 07.02.2020 07:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alt nach ee Chantier an der Stad. Ech gi net méi dohin.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Bravo am 07.02.2020 10:28 Report Diesen Beitrag melden

    Da haben sie doch tatsächlich noch eine Stelle gefunden wo noch keine Baustelle war und mussten das sofort ändern...

  • Cam am 07.02.2020 07:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alt nach ee Chantier an der Stad. Ech gi net méi dohin.

  • Garerjong am 06.02.2020 19:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hoffentlich kann man während der Arbeiten noch dort mit unseren Kinder spazieren gehen, weil sonst sind überall Baustellen...

  • Tweety am 06.02.2020 19:11 Report Diesen Beitrag melden

    Am Anfang da waren es noch 25Millionen ,und dann am Ende waren es siehe da auf einmal viele viele Millionen mehr die auf der Rechnung standen,und keiner wusste wie's dazu kahm. War doch alles perfekt geplant worden ,wie so oft in Luxusburg.(siehe Stadion)

  • Niemand am 06.02.2020 18:53 Report Diesen Beitrag melden

    25 Millionen . . . das tut weh. -_-