Bevölkerung

13. Juli 2018 10:17; Akt: 13.07.2018 11:02 Print

Immer mehr Franzosen zieht es nach Luxemburg

LUXEMBURG – Mit 45.822 Staatsangehörigen bilden unsere südlichen Nachbarn die zweitgrößte ausländische Gemeinschaft des Großherzogtums, so eine Statec-Studie.

storybild

Nicht nur beim Public Viewing zeigt sich die große Zahl der Franzosen in Luxemburg. (Bild: Editpress/Ifinzi)

Zum Thema

1970 machte dien die Zuzügler noch 2,5 Prozent der luxemburgischen Bevölkerung aus – heute sind es bereits 7,6 Prozent. Die Franzosen sind immer zahlreicher in Luxemburg anzutreffen, sei es als Grenzgänger oder um sich im Großherzogtum niederzulassen. Mit 45.822 bilden sie die zweitgrößte ausländische Gemeinschaft des Landes nach den Portugiesen, so die Statec-Studie, die anlässlich des französischen Nationalfeiertags am Samstag veröffentlicht wurde.

Aber wichtiger als die Anzahl ist die Dynamik in der Entwicklung. Seit 2011 ist die Zahl der Franzosen um 45,7 Prozent gestiegen. Dies ist mehr als die generelle Zunahme der Ausländer im gleichen Zeitraum (+30,7 Prozent).

Fast die Hälfte von ihnen lebt in Luxemburg-Stadt (43,8 Prozent). Die Hauptstadt zählt 17,3 Prozent Franzosen zu ihren Einwohnern, in Strassen sind es 14,3 Prozent und in Hesperingen 14,2 Prozent. In diesen Gemeinden dürfte am kommenden Sonntag beim WM-Finale ganz besonders laut gefeiert werden.

Großteil der Doppel-Staatsbürger wohnt im Ausland

Je weiter man sich von Luxemburg-Stadt entfernt, desto mehr sinkt die Zahl der Franzosen, mit besonders niedrigen Raten an der belgischen und deutschen Grenze. Bettendorf ist die Gemeinde mit dem geringsten Anteil an Franzosen im Land (0,6 Prozent).

Die überwiegende Mehrheit der in Luxemburg lebenden Franzosen wurde auf der anderen Seite der Grenze geboren (73,5 Prozent). Bei der Einbürgerung erhielten in den letzten sieben Jahren 2651 von ihnen die luxemburgische Staatsbürgerschaft. Das sind 9,6 Prozent aller Einbürgerungen.

Tatsächlich sind die Franzosen jedoch weniger daran interessiert, die luxemburgische Staatsangehörigkeit zu beantragen als andere Ausländer. Interessant ist auch, dass 69 Prozent der Einbürgerungen nicht ansässige Franzosen betreffen. Am 1. Januar 2018 gab es 4448 Franco-Luxemburger.

(th/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Théo am 13.07.2018 11:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hei si mer dach a Frankräich.Si kommen bei den"Luxo"hier Suen verdengen a späitzen dann an d'Zopp.Integratioun keng Spuer...

    einklappen einklappen
  • Letz am 13.07.2018 11:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mol keen Wunraum hei fee den Letz also weg

  • Nina@Veritas am 13.07.2018 12:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Déi ginn d'Suen déi se hei bei de Luxo verdengt hunn nët hei a Lëtzebuerg ass.Jiddereen kann säi Geld ausginn wou e wellt mee mech mecht et rosen wéi ofwertend se vun de Lëtzebuerger schwätzen awer vun der Mëllechkou profitéieren.Einfach nëmme respektlos.Si bäissen an déi Hand déi si fiddert.

Die neusten Leser-Kommentare

  • catie am 14.07.2018 13:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ech sinn och ärer meinung ! Sie kennen nemmen merkeren an sie faul fir zeschaffen an nach dobei bauen sie nach scheiss an der aarbecht wiesavis den kollegen ! Ech haasen Franzosen, zumols dei aus der Grenz!!!!!!

  • Pia am 13.07.2018 21:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    mir brauchen dei zort net, egaal vu wou se hirkommen, ech kann net verstoen waat dei richteg hei hinn zitt, dei roseg zäiten sinn eriwwer .. huet nach keen vun dese gescheitenen matkritt ;)

  • pit am 13.07.2018 21:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    dei solle bleiwe wou se hierkommen.

  • Zionist Occupied Gouvernment am 13.07.2018 20:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jo awer och nemmem Dheckenfransousen bestemmt net dei aus dem süden well dei verlossen ganz secher net hieren scheinen eck do ennen fir desen Ruppkaff hei.

  • ech am 13.07.2018 13:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Quinto,daat stemmt ,sinn ganz denger meenung !????????