Innovation in Luxemburg

01. Dezember 2020 06:56; Akt: 01.12.2020 07:07 Print

Impfstoffe pushen Kühlsysteme aus Luxemburg

HOSINGEN – Das luxemburgische Unternehmen B Medical Systems arbeitet unter voller Auslastung, um die Kühlsysteme für die kommenden Impfstoffe zu liefern.

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B Medical Systems-CEO Luc Provost präsentiert die innovativen Spezial-Kühlschränke für die Corona-Impfstoffe.

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Es ist eine Sache, die Impfstoffe gegen das Coronavirus zu produzieren, aber sie unter den bestmöglichen Bedingungen in die ganze Welt zu transportieren, ist eine ganz andere logistische Herausforderung. Das luxemburgische Unternehmen B Medical Systems arbeitet derzeit fieberhaft daran, den Transport und die Lagerung der wertvollen Impfstoffe zu ermöglichen.

«Wir arbeiten auf einer Just-in-time-Basis. Wir stellen unsere Kühlsysteme her und versenden sie sofort an unsere Kunden», erklärt Luc Provost, CEO des Unternehmens mit Sitz in Hosingen. 230 Menschen arbeiten an dem Standort, die aktuell durch 50 Leiharbeiter verstärkt werden. «Vor der Covid-19-Krise entsprach ein Großauftrag 2000 oder 3000 Einheiten. Heute arbeiten wir an Bestellungen, bei denen es um 15.000 Einheiten für ein einziges Land wie Mexiko geht... Und allein für Indien wird der Bedarf an professionellen Kühlschränken für Impfstoffe auf 100.000 Einheiten geschätzt.»

Verdopplung der Produktionsfläche

«Unser Gefrierschrank ist sowohl für die Lagerung von Pfizer- als auch von Moderna-Impfstoffen geeignet», so Provost. «Wir haben unsere Geräte so modifiziert, dass sie von -20 Grad auf bis zu -80 Grad heruntergefahren werden können. Mit einem einzigen Produkt erfüllen wir so den Lagerbedarf von zwei Impfstoffprofilen. Selbst bei Umgebungstemperaturen jenseits der 40-Grad sind unsere Systeme in der Lage, mechanisch Kälte von bis zu -80 Grad zu erzeugen.»

In Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsministerium wird B Medical Systems seine derzeitige Fläche innerhalb von sechs Monaten verdoppeln, um «die Produktionskapazität für die Kühlsysteme zu vervielfachen», erklärt Provost. Daher werden auch wieder neue Mitarbeiter gesucht. «Auf kurze Sicht brauchen wir Elektriker und Kältetechniker und in Zukunft auch Forschungs- und Entwicklungsingenieure», so der CEO.

(fl/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • mp123 am 01.12.2020 21:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ja big pharma will ja den bäcker, maler, restaurant oder werkstatt aufkaufen. Die sind ja ihre grösste Konkurrenz xD

  • Impfen macht frei am 01.12.2020 08:23 Report Diesen Beitrag melden

    Impfen macht frei. Nach der Impfung dürfen Sie das (von der Finanzmafia auf oberster Ebene geschaffene ???? Wer weiss :) ) COVID-KZ verlassen. Big Pharma wünscht Ihnen noch ein paar Jahren damit Big Pharma Sie abzocken kann mit Chemio und co. Die im Februar gehamsterte Gewinne benutzt die Finanzmafia nun um die durch Lockdown zerstörte Betriebe billig aufzukaufen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • mp123 am 01.12.2020 21:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ja big pharma will ja den bäcker, maler, restaurant oder werkstatt aufkaufen. Die sind ja ihre grösste Konkurrenz xD

  • Impfen macht frei am 01.12.2020 08:23 Report Diesen Beitrag melden

    Impfen macht frei. Nach der Impfung dürfen Sie das (von der Finanzmafia auf oberster Ebene geschaffene ???? Wer weiss :) ) COVID-KZ verlassen. Big Pharma wünscht Ihnen noch ein paar Jahren damit Big Pharma Sie abzocken kann mit Chemio und co. Die im Februar gehamsterte Gewinne benutzt die Finanzmafia nun um die durch Lockdown zerstörte Betriebe billig aufzukaufen.