Mobilfunk-Empfang

18. September 2018 08:14; Akt: 18.09.2018 17:20 Print

In Luxemburg gibt es keine «handy-​​freien Zonen»

LUXEMBURG – Klein zu sein hat auch seine Vorteile: Anders als in Deutschland oder Frankreich ist praktisch das gesamte Großherzogtum über Mobilfunk erreichbar.

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Funkstille herrscht in Luxemburg selten – in den meisten Landesteilen ist das Mobilfunknetz gut ausgebaut. (Bild: PEXELS)

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Im Gegensatz zu Frankreich und Deutschland gibt es in Luxemburg keine bewohnten Gegenden, die nicht durch Mobilfunknetze abgedeckt sind. Das bestätigt Luc Tapella, Direktor der luxemburgischen Regulierungsbehörde (ILR). Allerdings kann es in einigen entlegenen Orten durchaus vorkommen, dass der Handy-Empfang abbricht. «Das kommt auf die Höhenlage, Bäume oder sogar Gebäude in Ihrem Umfeld an.»

Insgesamt sind 95 Prozent des Staatsgebiets und fast 100 Prozent der Bevölkerung mit dem Mobilfunk verbunden. Die kleinen weißen Flecken auf der Handy-Landkarte befinden sich inmitten von Wäldern, meistens im Norden des Landes, wie Marc Kohll vom Service «Statistiques et veilles des marchés» der ILR erklärt. «In einigen Gebieten kann es vorkommen, dass nur ein Anbieter korrekt funktioniert.»

Manchmal reduzieren Mobilfunkbetreiber freiwillig die Signalstärke, um dafür die Reichweite zu erhöhen. «In Luxemburg gibt es keine gesetzliche Verpflichtung, alle Regionen abzudecken, aber durch den Wettbewerb auf den Markt verfügen 98 Prozent der Bevölkerung über einen Zugang zum 4G-Netz», erklärt Pierre Goerens von der zuständigen Regierungsstelle für elektronische Kommunikation. Goerens weist jedoch darauf hin, dass die von den Betreibern zur Verfügung gestellten Daten «manchmal schwierig zu überprüfen» sind.

Laut Angaben der ILR kann das Großherzogtum seine ländlichen Gebiete besser mit Mobilfunk versorgen als seine Nachbarländer. 94,5 Prozent der Bevölkerung können hierzulande schnelles Internet mit mindestens 100 Mbit/Sekunde nutzen, während der EU-Schnitt nur bei 46,9 Prozent liegt.

(Joseph Gaulier/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • cacahuète am 18.09.2018 13:51 Report Diesen Beitrag melden

    Et muss een och den GANZEN Artikle liesen: Manchmal reduzieren Mobilfunkbetreiber freiwillig die Signalstärke, um dafür die Reichweite zu erhöhen. «In Luxemburg gibt es keine gesetzliche Verpflichtung, alle Regionen abzudecken, aber durch den Wettbewerb auf den Markt verfügen 98 Prozent der Bevölkerung über einen Zugang zum 4G-Netz»,

  • RPAM am 18.09.2018 09:25 Report Diesen Beitrag melden

    Dat stemmt sou awer net, zu Iermsdref stinn Keng beem net ze vill verbaut trotzdeem keen netz, Bourscheid keng beem, net vill netz bis guer keen. Ass natierlech net am kompletten duerf mee trotzdeem, et sinn nach weider platzen am Land déi betraffe sinn, an am Norden läit dat doten elo awer och net. Plazeweis huet een kilometerwäit keen 4G.

    einklappen einklappen
  • lulu am 18.09.2018 21:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Et liest en oft an mierk och selwer dass et vill Problemer mat den mobilen netzer am Zuch get. Do wou et och effektive sënn mecht, netz unzebiden. Well wien liest Haut nach een Buch am Zuch, di mannst.. Leider as den invest vir d'Operateuren héi eng immens belaaschtung, well den Zuch durch vill Däller an Tunnelen fiert die schweier ofzedécken si. Dann kënnt nach dobäi dass e Zuch net grad en Cabrio as an das d'CFL eng ofnéigung géiny antennen huet wann et net hier egen si.

Die neusten Leser-Kommentare

  • lulu am 18.09.2018 21:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Et liest en oft an mierk och selwer dass et vill Problemer mat den mobilen netzer am Zuch get. Do wou et och effektive sënn mecht, netz unzebiden. Well wien liest Haut nach een Buch am Zuch, di mannst.. Leider as den invest vir d'Operateuren héi eng immens belaaschtung, well den Zuch durch vill Däller an Tunnelen fiert die schweier ofzedécken si. Dann kënnt nach dobäi dass e Zuch net grad en Cabrio as an das d'CFL eng ofnéigung géiny antennen huet wann et net hier egen si.

  • Koecher am 18.09.2018 16:54 Report Diesen Beitrag melden

    Et soll een jo mam öffentleschen Transport fueren, waat ech och maachen. Tescht Ölwen an Ettelbreck an tescht Wooltz an Ettelbreck geht den mobilen Internet sou gudd wei guer nett. Et as jo graad do, wou een en brauch, fier relax am Zuch an den Internet ze goen. Daat wier eng gudd Reklamm fier den öffentleschen Transport, wann do iwwerall den Internet ging goen. D'CFL keint jo den Opérateuren hier Masten zur Verfügung stellen, fier do GSM-Antennen ze installeiren a matt der Oblaach vum Staat, dass ob sämtleschen Zuchstrecken muss kontinueierlesch Netz sinn!!!

  • Ady am 18.09.2018 15:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    D‘Leit ginn nëmme verarscht ! Spezialist : Eis Genial Post !!! Déi Leit déi mech doheem op den Handy uruffen kréien Folgendes gesot. ” Den Handy deen Dir urufft ass nët errechbar.” Daat doheem am Haus. Kee Netz de Leit ginn awer Ofzocken. Mol eng Iwwerleeung Alles bei der genialer Post ze liquidéieren.

  • yesitsme274 am 18.09.2018 14:28 Report Diesen Beitrag melden

    HAHAHA. Daat at en Abrellsgeck. Fuert e mool mam Zuch vun Waaserbelleg an d'Staat. DO geet verbing 7 mool focht and ass och fir etlech minute net verfügbar.

  • BlaBla am 18.09.2018 14:14 Report Diesen Beitrag melden

    Wisou esou esou eng Noriicht? En Mobiltelefon benotzt een wann een Mobil ass. Am Artikel geet erwäänt dass et nach Plazen ginn wou den Empfang net esou ass wei soll sinn. Mäin Beitrag dozou Zuchstreck Luxemburg-Wasserbelleg. Wat gutt ass kann een nach ëmmer besser maachen, also dir Mobilfunkbedreiwer dir kennt et nach besser maachen.