Spitzengastronomie

22. September 2021 10:19; Akt: 22.09.2021 11:10 Print

In Luxemburg leuchten die Sterne besonders hell

LUXEMBURG – Gerechnet auf die Bevölkerung hat nur ein Land der Erde eine höhere Dichte an Michelin-Sternen als Vizeweltmeister Luxemburg.

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In Luxemburg finden Feinschmecker eine besonders hohe Sternedichte vor. (Bild: DPA)

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Das Großherzogtum ist und bleibt ein Land der Spitzengastronomie. In der neusten Auflage des «Guide Michelin» wurden neun Restaurants in Luxemburg mit einem Stern ausgezeichnet. Dem «Ma Langue Sourit» in Mutfort verliehen die Kritiker sogar zwei Sterne. Vergleicht man lediglich die Anzahl der ausgezeichneten Küchen, kann Luxemburg mit größeren Ländern wenig überraschend nicht mithalten. In Frankreich, listet der «Guide Michelin» im Jahr 2021 ganze 632 Sternerestaurants auf – mehr als in jedem anderen Land der Welt.

Rechnet man die Zahl der Sternerestaurants aber auf die Größe der Bevölkerung, ergibt sich ein ganz anderes Bild. Dann ist Luxemburg nämlich Vizeweltmeister. Hierzulande ist die Dichte der Sternerestaurants nämlich besonders hoch. Nach einer Berechnung des internationalen Genussmagazins «Chef's Pencil» kommen hierzulande 69.553 Bürger auf ein Sternerestaurant.

Veganer kommen voll auf ihre Kosten

Nur in Japan leuchten die Sterne noch ein klein wenig heller: Dort kommen 61.368 Personen auf eine ausgezeichnete Spitzenküche. Belgien landet in dieser Wertung auf Platz vier (91.257 Personen), Frankreich auf Platz sechs (106.666 Personen), Deutschland auf Platz zwölf (274.701 Personen) und Portugal auf Platz 15 (364.168 Personen).

Neben dem «Ma Langue Sourit» bieten acht weitere Sterne-Restaurants in Luxemburg Liebhabern guter Küche höchsten Genuss: das «Guillou Campagne» in Schuweiler, «Les Jardins d'Anaïs», «La Cristallerie», das «Clairefontaine» und das «Mosconi» in Luxemburg Stadt, das «Fani» in Roeser, das Restaurant «Léa Linster» in Frisingen, sowie «La Distillerie» in Burglinster. Letzeres wurde gerade erst erneut zum besten Gemüserestaurant der Welt gekürt.

(Sebastian Weisbrodt/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Menü am 22.09.2021 12:03 Report Diesen Beitrag melden

    Naja, meiner Erfahrung nach, ist so ein Michelin-Stern nicht viel Wert: Das Fleisch war eine Schuhsohle, obschon ich "Medium" gefragt hatte, die Kartoffeln waren schwarz verbrannt (Leckere Acrylamiden!), das Gemüse schmeckte so muffig, als hätte es schon 6 Monate im Keller gelegen. Das ganze für lächerliche 29Eur! Kann mir ganz gut vorstellen dass nur fein gekocht wird wenn ein Michelin-Tester vorbei schaut. Abzocke auf sehr hohem Niveau, ja, gutes essen, nein! Dann lieber eine einfache Spaghetti Bolognese beim Italiener, davon wird man satt, und kostet nur ein Bruchteil!

  • De Grand-Sack am 22.09.2021 12:00 Report Diesen Beitrag melden

    Das mag ja alles schön und gut sein fürs Land, doch kann von diesen Sternen nur eine Minorität profitieren, ich kann mir vorstellen dass einem mit Mindestlohn und Mietauflagen nur beim lesen dieses Berichts die Kotze kommt und das nicht mit feinen Speisen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Menü am 22.09.2021 12:03 Report Diesen Beitrag melden

    Naja, meiner Erfahrung nach, ist so ein Michelin-Stern nicht viel Wert: Das Fleisch war eine Schuhsohle, obschon ich "Medium" gefragt hatte, die Kartoffeln waren schwarz verbrannt (Leckere Acrylamiden!), das Gemüse schmeckte so muffig, als hätte es schon 6 Monate im Keller gelegen. Das ganze für lächerliche 29Eur! Kann mir ganz gut vorstellen dass nur fein gekocht wird wenn ein Michelin-Tester vorbei schaut. Abzocke auf sehr hohem Niveau, ja, gutes essen, nein! Dann lieber eine einfache Spaghetti Bolognese beim Italiener, davon wird man satt, und kostet nur ein Bruchteil!

  • De Grand-Sack am 22.09.2021 12:00 Report Diesen Beitrag melden

    Das mag ja alles schön und gut sein fürs Land, doch kann von diesen Sternen nur eine Minorität profitieren, ich kann mir vorstellen dass einem mit Mindestlohn und Mietauflagen nur beim lesen dieses Berichts die Kotze kommt und das nicht mit feinen Speisen.