In Luxemburg

02. Januar 2019 08:51; Akt: 02.01.2019 09:02 Print

In seinem Spiel soll man eine «Gelbe Weste» sein

RODINGEN – Der frühere Anwalt Olivier Bova plant und entwickelt ein Spiel, welches von der Protestbewegung der «Gilets Jaunes» inspiriert ist.

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Der ehemalige Anwalt der Luxemburger Anwaltskammer Olivier Bova hat die Marke "Gilets jaunes" registriert, um seine Spielterminals gestalten zu können.

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Er will mit einer originellen Idee die «Gelbe Westen»-Bewegung für sich nutzen. Olivier Bova plant und entwickelt ein Spiel, das von der französischen Protestbewegung inspiriert ist. Der frühere Anwalt der Luxemburger Anwaltskammer – spezialisiert auf den Bereich Spiele – arbeitet nun mit der Firma MSC Gaming mit Sitz in Rodingen zusammen. Er ließ die Marke «Gilets Jaunes» schon beim Institut national de la propriété intellectuelle (INPI) in Frankreich in der Kategorie Spielsoftware registrieren.

Entwickelt wird das Spiel von Programmierer Antoine Paget, gemeinsam mit dem Toningenieur Didier Boutteville Kraemer, erzählt Olivier Bova. In «Gilets Jaunes» soll sich eine glatzköpfige Figur in der bekannten, gelben Aufmachung über einen Parcours bewegen. Auf diesem muss er Kreisverkehre sowie Straßensperren überqueren oder sich mit Problemen mit der Steuerbehörde befassen. Dabei steigt oder sinkt sein Anfangsgehalt, je nach Spielstand. Das Ziel: Mit dem Mindestlohn zu lange wie möglich am Leben bleiben.

«Es ist ein reines Geschicklichkeitsspiel mit Wettkampfcharakter», sagt der Designer. Das Arcadespiel soll 1 Euro kosten und 25 Prozent des Gesamtgewinns in Form von Tankgutscheinen zurückerstattet werden. Rund dreißig Automaten sind an der luxemburgischen Grenze zwischen Longwy, Audun-le-Tiche, Villeruot, Athus und Arlon geplant.

(Mathieu Vacon/ L´essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Trimi am 02.01.2019 10:30 Report Diesen Beitrag melden

    Immens! Deen Mann versteht Spaß

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