In Luxemburg

21. Januar 2021 10:33; Akt: 21.01.2021 10:35 Print

ING-​​Marathon-​​Veranstalter hoffen auf grünes Licht

LUXEMBURG – Der Veranstalter des Großereignisses hat für die 2021er-Ausgabe am 15. Mai einen «COVID-Plan» vorgeschlagen.

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Ob die 2021er-Ausgabe des ING Night Marathons stattfinden wird, hängt derzeit von den Entscheidungen der Stadtverwaltung und der Regierung ab. (Bild: Luis Mangorrinha Photographe)

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Die ursprünglich im April geplanten Marathons von London und Paris wurden auf den Herbst 2021 verlegt. Die Stadt Hamburg hat ihren sogar ganz abgesagt. Doch wie steht es mit dem Luxemburger ING-Marathon, der am 15. Mai stattfinden sollte? Zu dieser Frage äußerte sich die Bürgermeisterin der Stadt Luxemburg, Lydie Polfer (DP) am Mittwoch: «Es gibt Großereignisse, bei denen ich mir gar nicht vorstellen kann, dass sie stattfinden werden. Dazu gehört unter anderem auch der ING-Night Marathon. Über 10.000 Menschen aus der ganzen Welt zu empfangen ist für mich derzeit einfach unvorstellbar und unmöglich, auch wenn es schwer ist», sagte sie in einem Gespräch mit L'essentiel.

Dennoch setzt der Veranstalter die Vorbereitungen für den Marathon fort. Denn aktuell besteht kein Verbot, weder von der Stadtverwaltung noch seitens der Regierung. «Für mich stehen die Chancen derzeit 50:50», so Erich François. Nach Angaben des Veranstalters seien bisher 5500 Personen angemeldet. Vor sechs Wochen habe er außerdem dem Gesundheitsministerium einen Hygieneplan-Vorschlag geschickt.

«2022 wird ein Marathon stattfinden»

Die obligatorische Impfung für Läufer beziehungsweise ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, das obligatorische Tragen einer Maske für alle Freiwilligen, sowie Start und Ankunft im Außenbereich der LuxExpo, gehören unter anderem zu den Vorschlägen. Das vierstöckige Parkhaus würde als großer Bereich für die Läufer dienen. Am Start würden sich gleichzeitig jeweils immer nur 300 Läufer auf einmal befinden. Deswegen müsste auch die Marathon-Strecke völlig umgeändert werden. Der Veranstalter sei bereits mit der Polizei im Gespräch gewesen. Doch nun hänge alles von den politischen Entscheidungen ab.

«Wir bräuchten mindestens 7000 Läufer, um einen Marathon zu veranstalten, der dieser Bezeichnung würdig ist», sagte François. Eine Verlegung sei für ihn ausgeschlossen und «unfair im Vergleich zu den Veranstaltungen, die bereits im Herbst stattfinden». Eine Absage würde aber noch lange nicht heißen, dass es endgültig vorbei ist mit dem Luxemburger ING-Night-Marathon. «2022 wird ein Marathon stattfinden».

(Nicolas Martin und Frédéric Lambert/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pompesfunes am 21.01.2021 14:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dat ged dach näischt.As dach Onverantwortlich. Den Här Organisator brengt dach nemmen Clientèle an Kliniken, an dan aset fir heen gelaaf an die aner hun de Scheiss.

  • Speedy Goncalez am 21.01.2021 11:08 Report Diesen Beitrag melden

    lol....Hoffnung stirbt zuletzt

  • Superjemp am 21.01.2021 18:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Main Papp soot ëmmer: Wou keen Geescht ass, kann och keen kapott goen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Meenung am 21.01.2021 21:23 Report Diesen Beitrag melden

    Schwachsënn, wann esou eppes zou geloss géif gin. Ee Verzicht vun den Veranstallter wir, jo ee virbildlescht gudd Beispill. Et ob 2022 ze verleen wir gudd, an da kéint een jo dat als Super Event plangen.

  • Aarbechtsdeier am 21.01.2021 21:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ou jo Marathon elo oder d'naechst Joer gudd Hei sinn der nach vill dei neischt verstaanen hun oder och einfach neischt wellen verstoen

  • Superjemp am 21.01.2021 18:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Main Papp soot ëmmer: Wou keen Geescht ass, kann och keen kapott goen.

  • Pompesfunes am 21.01.2021 14:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dat ged dach näischt.As dach Onverantwortlich. Den Här Organisator brengt dach nemmen Clientèle an Kliniken, an dan aset fir heen gelaaf an die aner hun de Scheiss.

  • bnm am 21.01.2021 13:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    In diesen Zeiten an einen Marathon zu denken,das grenzt schon an Fahrlässigkeit.