In Luxemburg

23. April 2019 15:44; Akt: 23.04.2019 16:33 Print

«Jean wurde im Sport hochangesehen»

LUXEMBURG – Marc Theisen, ehemaliger Präsident des Nationalen Olympischen Kommitees in Luxemburg (COSL), spricht über die Rolle des Großherzogs Jean im Sport.

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Die Meinung des Großherzogs wurde in der Sportwelt sehr geschätzt, weiß Marc Theisen. (Bild: Marc Theisen)

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Marc Theisen, der von 1999 bis 2012 Präsident des Nationalen Olympischen Kommitees in Luxemburg (COSL) war, hat in seiner Laufbahn mehrfach mit dem verstorbenen Großherzog Jean zusammengearbeitet. Sport war schon immer die Leidenschaft des ehemaligen Staatsoberhaupts gewesen. So war der Großherzog mehr als ein halbes Jahrhundert – von 1946 bis 1998 – lang Mitglied des COSL, und seit seinem Ausscheiden sogar Ehrendekan. Zudem habe er auf der internationalen Bühne immer eine wichtige Rolle gespielt.

«Ich habe Großherzog Jean sehr oft getroffen, sei es bei den Olympischen Spielen, bei Empfängen im Großherzoglichen Palast oder bei der Preisverleihung für Luxemburgs Sportler des Jahres», sagt Theisen gegenüber L'essentiel. Er habe sich für alle Sportarten interessiert und die Karrieren der Luxemburger Athelten aufmerksam verfolgt. «Er war sehr gut informiert und auch besorgt über Dinge wie Doping und Korruption, aber auch ethische Fragen im Sport.»

Der ehemalige Präsident des COSL weiß genau, welche Spuren der Großherzog in der Welt des Sports hinterlassen hat: «Als ich Thomas Bach (Anm. d. Red. den derzeitigen IOC-Präsidenten) oder seinen Vorgänger Jacques Rogge getroffen habe, haben sie mir Fragen zur Gesundheit des Altgroßherzogs gestellt. Jeans Meinung wurde in der Sportgemeinschaft respektiert und geschätzt. Er hat bemerkenswerte Reden gehalten, die Spuren bei den Menschen hinterlassen haben. Er war sehr aktiv und engagiert.»

So reagieren Leute auf der Straße auf den Tod des Großherzogs Jean:

(pp/L'essentiel)

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