In Luxemburg

28. Januar 2020 07:53; Akt: 28.01.2020 09:44 Print

Jeder zweite Arbeitnehmer ist Grenzgänger

LUXEMBURG – Die Zahl der Grenzgänger hat sich seit 1994 vervierfacht. Mit ihnen hat sich auch die Zahl der Beschäftigten im Land verdoppelt.

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Im Jahr 2019 lag der Anteil der erwerbstätigen Grenzgänger in Luxemburg bei insgesamt 46 Prozent.

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In den letzten 25 Jahren hat sich die Zahl der Beschäftigten in Luxemburg mehr als verdoppelt – von 190.000 im Jahr 1994 auf nahe zu 440.000 im Jahr 2019. Das teilte das Liser-Institut in einem Bericht über die Entwicklung der Beschäftigungsstruktur mit.

Dieser Anstieg sei vor allem auf Grenzgänger zurückzuführen. In 25 Jahren habe sich ihr Anteil vervierfacht. 1994 lag dieser noch bei 26 Prozent. Im Jahr 2019 war er auf 46 Prozent gestiegen. Das entspricht etwa 200.000 Pendlern aus Belgien, Frankreich und Deutschland.

Der Anteil der ansässigen Arbeitnehmer stieg im gleichen Zeitraum nur um das 1,7-fache. Von 54 Prozent der arbeitenden Bevölkerung kommen insgesamt 27 Prozent aus dem Ausland. Außerdem altert die arbeitsfähige Bevölkerung, wie im Liser-Bericht steht. Dies war bis Mitte der 2000er Jahre nicht der Fall und sei vor allem auf den stärkeren Anstieg des Durchschnittsalters der Grenzgänger und der ausländischen Einwohner zurückzuführen. Der Anteil an ältereren Arbeitnehmern (älter als 50 Jahre) auf dem luxemburgischen Arbeitsmarkt habe sich zwischen 1994 und 2019 verdoppelt – von 11 auf 25 Prozent. Dieses Phänomen betrifft alle Unternehmen, unabhängig von ihrer Größe und wirft das Problem auf, dass nicht alle älteren Mitarbeiter durch jüngere ersetzt werden können.

(Maurice Magar/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Eki am 28.01.2020 08:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Keen Wonner dassen mier esou eng schlecht CO2 Bilanz hun, mee do sin eis Politiker dann blann ????‍♂️

  • Nero am 28.01.2020 08:23 Report Diesen Beitrag melden

    Immobilienpreise lassen grüssen, thx DP

  • jimbo am 28.01.2020 08:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    An dei weinegst dovun kënnen Lëtzebuergesch....

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Jack am 30.01.2020 13:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ech och ges chwenn kreien anfrankreich drei Heiser fir de preis vun enger barrack hei.

  • LXB am 28.01.2020 13:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eeeeuuuhhh, sie klauen unsere Jobs!!! xD

  • Jean Schmidt am 28.01.2020 13:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    An et gin der nach vill méi an Zukunft. Politik gräift beim Bauland fir den Matbierger jo net duerch. Just Industrie an Konzerner gin gepimpert. An 50 Joër sin et 85%, well keen sech hei méi eppes kaafen oder lounen kann. Gudd geschafft, CSV, LSAP, DP an déi gréng.

  • artz am 28.01.2020 13:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    genau niko

  • Nico am 28.01.2020 11:32 Report Diesen Beitrag melden

    ein grosser Teil der Grenzgänger sind Luxemburger die es sich nicht mehr leisten können in dem Land zu leben in dem sie aufgewachsen sind. Ech sin een dovunner falls elo een de baak well oprappen vun wegen en däitschen huet keng ahnung. Et ass den Immobilienmarché deen eis hei verdriwwen huet. an den Staat deen den Hals net voll kritt huet.