In Luxemburg

10. August 2017 10:30; Akt: 10.08.2017 10:34 Print

Jetzt auch Fipronil-​​Fleisch in Luxemburg

LUXEMBURG - Im Großherzogtum wurde erneut Fipronil in Eiern nachgewiesen. Neueste Untersuchungen zeigen, dass sie zur Herstellung von Hackfleischprodukten verwendet wurden.

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In Luxemburg sind in mehreren Handelsbetrieben verseuchte Eier aufgetaucht. (Bild: AFP)

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Die Fipronil-Verseuchung hat sich nun auch auf andere Produkte in Luxemburg ausgedehnt. Nachdem am Dienstag der Verkauf von verseuchten Eiern bei Aldi bekannt wurde, sind jetzt neue Ladungen betroffen, wie die Regierung am Mittwoch Abend mitteilte. Das Feinkostgeschäft Caterman sowie die Cactus-Supermärkte, mussten die Kontaminierung einiger ihrer Produkte feststellen.

Bei Caterman handelt es sich um flüssige Eierprodukte von dem belgischen Zulieferer Lodewijckx. Die Produkte wurden zwar zurückgesendet, allerdings wurden sie zuvor verwendet, um Hackfleischprodukte herzustellen. Die Lebensmittel, die vor allem im Feinkostgeschäft Carnesa zubereitet wurden, sind aus dem Verkauf genommen worden, um zusätzliche Untersuchungsergebnisse abzuwarten. Das teilte die luxemburgische Regierung am Mittwochabend mit.

Übelkeit und Kopfschmerzen

Auch Cactus ist von einer Lierferung Eier betroffen, die vor dem 27. Juli verbraucht werden sollte. Diese Eier weisen einen geringen Fibronilgehalt (0,008mg/kg) auf, der jedoch über dem festgesetzten Höchstwert von 0,005mg/kg liegt. Allerdings wird das Unternehmen nicht von den Niederlanden, dem Ursprungsort der Kontaminierung, beliefert, wie es unter der Woche auf Nachfrage von L'essentiel angab. Das Unternehmen sei jedoch außer der Reihe von einem Großhändler beliefert worden sein, der seine Eier in einem Betrieb kauft, der von der Fipronil-Verseuchung betroffen ist.

Zurzeit werden in Luxemburg weitere Analysen durchgeführt. Die Resultate werden voraussichtlich für Ende dieser Woche erwartet. In großen Mengen kann Fipronil Übelkeit und Kopfschmerzen hervorrufen.

(jg/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ech mengen ett war den hellegen Flatschb am 10.08.2017 13:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    waat können mir nach iesen awer een Slogan hun nemmem daat bescht an emmet méi frësch deiert Geld bezuehlen zemols beim Yuppi pfui schumt euch

  • jones am 10.08.2017 16:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Merci,dass dir meng Kommentaren veröffenlecht(obwuel net vill Leit errecht gin...leider)mee RTL mecht et net,dei veröffentlechen just waat hinne passt ,also eng Staats app....

  • jones am 10.08.2017 15:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich bin so wütend u verärgert dass ich so eben eine Email an Luxprivat gesendet habe,mit meinen genauen persönlichen Daten,denn hier interessiert es ja keinen,dass man "vergiftet"wird mit Kenntnis der Regierung.Ach ja,die essen ja keine Eier,nur Kaviar...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Achmen Ra am 02.01.2018 09:34 Report Diesen Beitrag melden

    „Wenn wir der Erde etwas wegnehmen, müsse n wir ihr auch etwas zurückgeben. Wir und die Erde sollten gleichberechtigte Partner sein. Was wir der Erde zurückgeben, kann etwas so Einfaches - und zugleich so Schwieriges - wie Respekt sein. Die Suche nach Öl, Kohle und Uran hat der Er de bereits großen Schaden zugefügt, aber noch kann dieser Schaden wiedergutgemach t werden - wenn wir es wollen. Beim Abbau von Bodenschätzen werden Pflanzen vernichtet. Es wäre recht und billig, der Erde Samen und Schößlinge anzubieten und dadurch wiede

  • Kalimero am 02.01.2018 09:29 Report Diesen Beitrag melden

    Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluß vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, daß man Geld nicht essen kann.

  • El Pais am 02.01.2018 09:29 Report Diesen Beitrag melden

    Mär Menschen mussen emdänken an net verlangen dat Liewesmettel äusserst belleg solle sin well dat feiert zu massendeirenhaltung an zum Benotzen vun Pestiziden vir sou vill wei meiglech an sou belleg wei meiglech ze produzeiren. Esou kann et net virun goen mär mussen zereck zu mei Qualiteit och wann et dodurch mei deier get, an dei ganz Massenproduktioun muss opheiren mir mussen och hinhuelen kennen dat d'Äppel am Buttek net een wei deen aneren sin, mee och mol Plaatzen kennen hun. An stoppt erempfuschen un den Liewensmettel mat Geschachsverstärker an aner chemesch Mettelen.

  • iCoholic am 11.08.2017 12:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @Jos61: Planzen produzéieren Sauerstoff wann se wuessen, waat produzéiert d'Massentierhaltung? Methan? Dung? BSE? Ofholzung? Waassermangel? etc. Sich dir d'Entfert selwer raus...

  • Conchita am 10.08.2017 18:05 Report Diesen Beitrag melden

    Wie schlimm ist jetzt hühnerFLEISCH? Wäre truthahnfleisch jetzt besser oder och ungesund? Hun die KÈNG blattläuse?? Wat as mat LUX eierfarmen?