Initiative in Luxemburg

10. April 2018 09:02; Akt: 10.04.2018 09:00 Print

Jugendliche treten gegen Vorurteile in die Pedale

MARIENTHAL – Zehn junge Menschen starten am Dienstag in eine 100 Kilometer lange Tandem-Radtour. Mit der Aktion will man ein Zeichen für mehr Toleranz im Großherzogtum setzen.

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Bei der ersten Aufwärmrunde stellten die Teilnehmer fest, dass sich das Tandem doch relativ leicht kontrollieren lässt. (Bild: L'essentiel)

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Für Alexandre, Laia, Khadem, Daouda und sechs weitere Teilnehmer beginnt am Dienstagmorgen ein ganz besonderes Abenteuer: Die zehn Jugendlichen aus Luxemburg und anderen Nationen radeln im Rahmen der Aktion «Together Tandem» vom Jugendzentrum Marienthal in Richtung Erpeldingen los. 30 Kilometer lang treten die Teilnehmer in die Pedale, um so für soziale Integration zu werben.

Vier Tage lang dauert die Fahrradtour. Bei der Ausfahrt steht weniger der Sport im Vordergrund, sondern vielmehr der interkulturelle Austausch. Menschen aus allen möglichen Kulturen sollen durch die Initiative zusammenfinden, um gemeinsam ein starkes Signal zu setzen. Das Projekt wird vom Service national de la jeunesse, der Initiative «I'm not a refugee» und dem Projekt Hariko des Roten Kreuzes unterstützt.

«Starkes Symbol»

«Zwei Jahre nach dem starken Flüchtlingsstrom nach Europa sollten wir uns daran machen, die verschiedenen Bevölkerungsgruppen Luxemburgs einander näher zu bringen und Vorurteile zu bekämpfen», sagt der Projektverantwortliche Max Wagner. «Tandemfahren ist ein starkes Symbol für Zusammenarbeit und Toleranz, denn jeder Radfahrer muss seinem Partner vertrauen und mit ihm kommunizieren.»

Fünf junge Teilnehmer werden die sportliche Tour mit humanitärem Anspruch filmen, um den Alltag im Peloton zwischen Essenspausen, Mahnwachen, Rückschlägen und gemeinsamen Momenten der Freude festzuhalten. Außenminister Jean Asselborn, ein begeisterter Radfahrer, und Andy Schleck, Sieger der Tour de France 2010, unterstützen das Projekt.

(Émilie Étienne/L'essentiel)

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