Corona in Luxemburg

05. November 2020 10:45; Akt: 05.11.2020 10:46 Print

Jugendzentren sind durch die Pandemie gefordert

LUXEMBURG – Die Corona-Krise stellt auch die Jugendzentren im Land vor neue Herausforderungen: Wie gestaltet man sichere Freizeitaktivitäten für Jugendliche.

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«Die Maske stört uns ein wenig, aber das macht nichts, wir gewöhnen uns schon daran. Manchmal erinnern wir uns sogar gegenseitig an die Abstände, die wir einhalten müssen», sagt der 17-jährige Jordan, während er den Queue schwingt. Am Dienstag traf sich der Jugendliche mit seinem 15-jährigen Freund Dylan im Jugendzentrum von Differdingen zu einer Partie Billard. Trotz der Pandemie ist der Spaß noch da, auch wenn er hinter der Maske nicht immer direkt sichtbar ist. «Sie müssen die Maske innen tragen, und wir erinnern sie daran, sich die Hände zu waschen, wir sind vorsichtig», sagt Sabina Kijamet, eine der Betreuerinnen des Jugendzentrums. Auch wenn die Maske in der Schule bereits zum Alltag geworden ist, müssten die Pädagogin und ihre Kollegen die Jugendlichen manchmal zur Ordnung rufen. «Natürlich ist es nicht leicht, wenn man Sport treibt, es ist heiß, aber das ist die Regel.»

Die Epidemie hat auch das Programm des Jugendzentrums verändert, das nach Ideen für sichere Aktivitäten suchen musste. «Wir haben bereits Fitness-Kurse organisiert, wir waren im Schwimmbad und wir haben Kochkurse gemacht. Wir versuchen, so viel wie möglich im Freien zu sein, denn es gibt nicht genug Platz auf dem Gelände», sagt Tess Malano, die bei der Stadt Düdelingen für die Jugendzentren zuständig ist. Malano erzählt, dass durch die Pandemie die Besucherzahlen in den Jugendzentren rückläufig seien. Vor Corona habe man täglich rund 50 Jugendliche in der Einrichtung betreut, aktuell würden täglich zehn junge Menschen in das Jugendzentrum kommen. Das erlaube aber auch, dass man die Abstandsregeln besser einhalten könne, erklärt Tess Malano.

(mm/L'essentiel)

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