Diesen Beitrag melden
So sieht’s aus, traurig aber wahr.
22. Januar 2019 15:43; Akt: 22.01.2019 16:28 Print

Zahlen von Eurostat zeigen: Junge Luxemburger gehören europaweit zu denen, die am stärksten von Armut bedroht sind. (Bild: Editpress)
Trauriger Platz auf dem Treppchen: Wie das europäische Statistikinstitut Eurostat am Dienstag mitteilt, sind junge Menschen und Berufseinsteiger in Luxemburg am zweithäufigsten in Europa von Armut bedroht. Eurostat bezieht sich damit auf Auswertungen aus dem Jahr 2017, Betroffene sind der Studie nach Menschen zwischen 18 und 24 Jahren, die berufstätig sind und dennoch von Armut bedroht.
Demnach belegt Luxemburg mit 20 Prozent den zweiten Platz im EU-Ranking hinter Rumänien (28,2 Prozent), gefolgt von Dänemark (19,1 Prozent) auf dem dritten Platz. Deutschland liegt mit 12,6 Prozent auf dem elften Platz, knapp über dem Mittelwert im europäischen Raum ( 11,9 Prozent). Frankreich befindet sich mit 10,6 Prozent sogar unter dem Mittel der Europäischen Union (11 Prozent).
Finnland (4,2 Prozent), Slowakei (3,8 Prozent) und Tschechien (1,5 Prozent) belegen im Ranking die letzten Plätze. Das Armutsrisiko unter jungen Berufstätigen ist in der EU seit einem gemittelten Spitzenwert im Jahr 2014 (12,9 Prozent) stetig gesunken, derzeit liegt es bei 11 Prozent. Das Risiko für alle Altersgruppen lag 2017 bei 9,4 Prozent und schwankt seit 2014 (9,5 Prozent) in diesem Bereich.
Laut Eurostat gilt jemand als von Armut bedroht, wenn sein verfügbares Einkommen weniger als 60 Prozent des gemittelten verfügbaren Einkommens nach Abzug der Sozialleistungen beträgt.
Junge Luxemburger sind am zweitstärksten von Armut bedroht
(L'essentiel)
Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.
«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.
Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
Diesen Beitrag melden
So sieht’s aus, traurig aber wahr.
Diesen Beitrag melden
Ass jo och normal wan hei alles iwwerdeiert ass wei sau. Normal dassen "kanner" nach lang bei den elteren wunnen bleiwen mussen bei denen, enner anerem, wunnengspreiser. An letzebuerg ze wunnen ass einfach vill! ze deier
Diesen Beitrag melden
Et get emmer sou séier gezielt "eis Lezebuerger" geht et jo sou gudd. E jonken den grad aus da Schoul kennt (och mat engem Master vun da Uni) an am privaten Secteur schafft, den verdingt déi éicht Joren wirklech net immens vill..an dann kommen emmer horent sommen fir Loyer direkt drop. Do dauert et e pur Joer bis een sech gerappt kritt..och an eisem Land :(
Alle 22 Kommentare
So lange man mit dem Mindestlohn keine Wohnung ausleien kann ist das System kaputt.
Dass ë wouscht Land an ferdesch eng Dreckskescht kuk mol genau hin dann weeste wat ech mengen
Et misst mol dringend iwer d'Uffangsgehälter am Privatsektor an och beim Staat an der Chamber geschwaat ginn. Et ka dach net sinn das e mat BAC+5 den Mindestloun ugebueden krit.
jemp dann kene se frou sinn dat et iwwerhaapt ee neien auto get, oder net ..
Ich werde täglich von jungen Männern hinter dem Bahnhof für geld angebettelt. Alle sind Luxembuger. Wenn die ganz jungen nicht bei Papa und Mama leben können landen sie schnell auf der Strasse im Drogenmilieu.