Studie in Luxemburg

20. Juli 2020 06:56; Akt: 20.07.2020 06:59 Print

Junge Menschen und Frauen sind die Lockdown-​​Verlierer

LUXEMBURG – Für viele Bürger hat sich der Lockdown negativ auf die Finanzen ausgewirkt. Unter den Betroffenen waren besonders häufig Frauen und junge Menschen.

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Frauen hatten in allen Altersklassen Einbußen beim Einkommen zu verzeichnen.

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Mitten in einer Zeit, in der die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Luxemburg wieder steigt, veröffentlicht der Statec eine Studie über die finanziellen Auswirkungen des Lockdowns im Großherzogtum. Die Statistik mag überraschen, denn die Folgen des Lockdowns erscheinen darin weit weniger gravierend als zunächst befürchtet. Demnach konnte der Einkommensrückgang für die Bewohner spürbar «eingedämmt» werden.

Die Statistiker stellen fest, dass «82 Prozent der Einwohner keine Verschlechterung ihres Einkommens erfahren haben». Bei der arbeitenden Bevölkerung fällt dieser Wert leicht auf 77 Prozent, aber andererseits gibt es eine «nicht zu vernachlässigende» Spitze von Einkommensverlusten vor allem bei zwei Bevölkerungsgruppen: den Arbeitslosen und den Studenten. Was die am stärksten betroffenen Wirtschaftszweige betrifft, so liegt die Gestronomie (56 Prozent) vor dem Handel (43 Prozent), der Industrie (42 Prozent) und dem Baugewerbe (39 Prozent). Dies sind alles Sektoren, die von den drastischen Maßnahmen zur Eindämmung hart getroffen wurden.

Im Einklang mit den obigen Ergebnissen sind zwei Altersgruppen von den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie besonders betroffen. Viele junge Menschen im Alter von 18 bis 24 Jahren verloren einfach ihren Arbeitsplatz, während die 45- bis 54-Jährigen aufgrund niedrigerer Löhne oder Gewinne Geld verloren. Die schlechte Nachricht für Frauen in allen Altersgruppen ist, dass mehr Frauen als Männer einen Einkommensrückgang erleiden mussten. In Bezug auf die Methodik wies Statec auch darauf hin, dass diese Studie an einer Stichprobe von 2031 Personen durchgeführt wurde und dass Grenzgänger nicht berücksichtigt wurden.

(fl/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • irgendeen am 20.07.2020 13:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Et wier och gudd ze wessen weieng Beruffer dei Fraen an Männer haaten dei d‘Arbescht verluer hun. Zb, ob se vun Beruffer gekennegt gin sin dei eichter un Fraen gin, och wann gleich vill Männer sech mellen wei Éducateur an enger Crèche.

  • Leni Riefenstahl am 20.07.2020 17:47 Report Diesen Beitrag melden

    Noch mehr politisch Korrekter Quatsch von die luxemburger Lügenpresse! Wie es Männer geht ist uninteressant.

  • svendorca am 20.07.2020 09:46 Report Diesen Beitrag melden

    es gibt genügend reiche Menschen/Firmen in Luxemburg denen man höhere Steuern abknöpfen könnte!..nein,es muss immer die Mittelschicht und Arme sein,die man knechtet...

Die neusten Leser-Kommentare

  • was fèr ein Titel am 21.07.2020 10:20 Report Diesen Beitrag melden

    gehören Frauen auch zu der Gattung 'junge Menschen oder sind Frauen eine andere Spezies?

  • Leni Riefenstahl am 20.07.2020 17:47 Report Diesen Beitrag melden

    Noch mehr politisch Korrekter Quatsch von die luxemburger Lügenpresse! Wie es Männer geht ist uninteressant.

  • irgendeen am 20.07.2020 13:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Et wier och gudd ze wessen weieng Beruffer dei Fraen an Männer haaten dei d‘Arbescht verluer hun. Zb, ob se vun Beruffer gekennegt gin sin dei eichter un Fraen gin, och wann gleich vill Männer sech mellen wei Éducateur an enger Crèche.

  • svendorca am 20.07.2020 09:46 Report Diesen Beitrag melden

    es gibt genügend reiche Menschen/Firmen in Luxemburg denen man höhere Steuern abknöpfen könnte!..nein,es muss immer die Mittelschicht und Arme sein,die man knechtet...