Coronavirus

29. März 2020 16:01; Akt: 29.03.2020 16:31 Print

Junge Mütter werden nun sehr früh entlassen

LUXEMBURG - Um das Risiko einer Ansteckung zu vermeiden, werden junge Mütter sehr früh aus dem Centre Hospitalier in Luxemburg entlassen und zuhause versorgt.

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Um die Ansteckungsgefahr für junge Mütter zu minimieren, werden diese sehr früh entlassen und im Heimaufenthalt (HAD) versorgt. (Bild: Editpress/Fabrizio Pizzolante)

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Vor einigen Tagen hat das Gesundheitsministerium erklärt, dass das Coronavirus «nicht mit fötalen Anomalien oder dem Risiko einer Frühgeburt in Verbindung gebracht wird», und fügte hinzu, dass werdende Mütter in dieser Zeit der Gesundheitskrise keinen zusätzlichen Schutzmaßnahmen unterliegen. Tatsache bleibt, dass sich die Krankenhäuser dennoch neu organisieren.

Um etwa das Risiko einer Ansteckung zu minimieren, werden auf der Entbindungsstation des Centre Hospitalier in Luxemburg junge Mütter, die gerade entbunden haben, «sehr früh» wieder entlassen und zuhause im «Heimaufenthalt» (HAD) versorgt. Demnach wäre man in der Lage, die jungen Mütter für «24 bis 48 Stunden», je nach «festgestelltem klinischen Bedarf», zu Hause zu unterstützen.

Darüber hinaus gab der luxemburgische Hebammenverband (ALSF) am Sonntag bekannt, dass er eine Hotline 621 630 218 sowie eine E-Mail-Adresse alsf@pt.lu eingerichtet hat, die für werdende und junge Mütter offen steht. Letztere können während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt Beratung in Anspruch nehmen. Möglich sind unter anderem Telekonsultationen, telefonische Nachbetreuung und Online-Geburtsvorbereitungskurse.

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