In Luxemburg

26. Juni 2019 07:44; Akt: 26.06.2019 08:00 Print

Gericht verbietet Bau der «Garo-​​Residenz»

RODINGEN – Ende 2017 war Amar Sahki gerichtlich gegen die Baustelle neben seinem Haus vorgegangen. Nun wurde das Urteil gefällt.

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So sieht die Baustelle in Rodingen zurzeit aus. (Bild: L'essentiel)

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Am 15. Dezember 2017 lag das Bauprojekt «Garo Residence» in der Rodinger Nicolas-Biever-Straße 136 brach. An der Stelle klaffte nur ein zwei Meter tiefes Loch, in dem sich das Regenwasser staute. Amar Sahki und einer seiner Nachbarn waren gerichtlich gegen den Bau der Residenz vorgegangen.

«Am 19. Juni hat das Gericht die Genehmigung des Baus durch den Petinger Bürgermeister aufgehoben. Das ist ein erster Erfolg», sagt Sahki, wohl wissend, dass gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts in erster Instanz Berufung eingelegt werden kann.

Bauarbeiter sollen keinen Lohn erhalten haben

Für ihn ist der Kampf also wahrscheinlich noch nicht vorbei. «Die Bausubstanz ist schlecht. Die Wasserleitungen sind in einem miserablen Zustand und ich blicke aus meinem Küchenfenster auf eingestürzte Balkone. Sollte dort wirklich jemand einziehen, habe ich keine Privatsphäre mehr», sagt Sahki über die Baustelle.

Das Gericht begründete seine Entscheidung mit dem Allgemeinen Entwicklungsplan für die Gemeinde Petingen, der an der Stelle lediglich den Bau eines Einfamilienhauses zulässt. Die «Residenz Garo» besteht jedoch aus sechs Wohnungen, die jeweils ab 200.000 Euro verkauft werden sollen.

Nach L'essentiel-Informationen wurde die Baustelle kürzlich an das Unternehmen «Mir Bauen» SARL übergeben, deren Arbeiter in den letzten Monaten allerdings nicht bezahlt worden sein sollen.

(Patrick Théry/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • svendorca am 26.06.2019 08:27 Report Diesen Beitrag melden

    mit billigen Arbeiter wursteln, und wenn man dann kein Lohn mehr bekommt, ist man nahe der Armut!..wer füllt sich denn da wieder die Taschen voll?

Die neusten Leser-Kommentare

  • svendorca am 26.06.2019 08:27 Report Diesen Beitrag melden

    mit billigen Arbeiter wursteln, und wenn man dann kein Lohn mehr bekommt, ist man nahe der Armut!..wer füllt sich denn da wieder die Taschen voll?