Staatsbesuch in Japan

27. November 2017 11:05; Akt: 27.11.2017 11:54 Print

Kaiserpaar empfängt Henri und Alexandra

TOKIO/LUXEMBURG – Eine 100-köpfige Delegation aus Luxemburg, mit Großherzog Henri an der Spitze, ist zu einem dreitägigen Staatsbesuch nach Japan aufgebrochen.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Großherzog Henri ist am Montag mit seiner Tochter Alexandra zu einem Staatsbesuch in Japan eingetroffen. Bis Mittwoch werden Vater und Tochter hauptsächlich in der Region Tokio unterwegs sein. Wirtschaftsthemen spielen bei dem Besuch eine wichtige Rolle: Der Delegation des Großherzogtums in Japan gehören insgesamt 100 Vertreter an, darunter Vize-Premier und Wirtschaftsminister Étienne Schneider, Außenminister Jean Asselborn und Finanzminister Pierre Gramegna.

Am Montag wurden Henri und Alexandra im Kaiserpalast vom japanischen Kaiserpaar Akihito und Michiko empfangen. Es war vielleicht das letzte Treffen beider Staatsmänner auf offizieller Ebene: Der 83-jährige Akihito wird 2019 auf eigenen Wunsch abdanken. Nicht dabei war Großherzogin Maria Teresa: Sie trat die lange Reise nach Fernost wegen Flugangst nicht an.

Luxemburgisches «Pop-up-Café»

Anschließend sollte der Großherzog das Japan-Luxembourg Business Forum eröffnen. Japan ist unter den 15 wichtigsten Handelspartnern des Großherzogtums. Luxemburg will sich in Japan aber auch als Urlaubsdestination präsentieren: Im Hama House in Tokio wird Étienne Schneider ein luxemburgisches «Pop-up-Café» eröffnen. Bis 17. Dezember können sich Interessierte dort über das Großherzogtum informieren.

Am Dienstag stehen für die luxemburgische Delegation weitere Termine an. Henri und Alexandra reisen mit dem Monarchenzug nach Tsukuba, um gemeinsam mit den Ministern das dortige Space Center der japanischen Weltraumbehörde zu inspizieren. Luxemburg hat auf dem Gebiet bekanntlich große Ambitionen. Später treffen der Großherzog, Étienne Schneider und Pierre Gramegna mit dem Premierminister Shinzo Abe zusammen.

(jt/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Léon am 27.11.2017 12:43 Report Diesen Beitrag melden

    Ca va coûté combien au contribuable.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Léon am 27.11.2017 12:43 Report Diesen Beitrag melden

    Ca va coûté combien au contribuable.

    • Phil am 28.11.2017 00:57 Report Diesen Beitrag melden

      "coûter" Mr. Léon, coûter!

    einklappen einklappen