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Als Luxemburger mit deutscher Herkunft kann ich da nur energisch widersprechen. Vielleicht ist es wie überall: wie man in den Wald hineinruft, so schallt es meist heraus.
28. September 2017 14:18; Akt: 28.09.2017 14:31 Print

Wahlplakate in Esch/Alzette: Knapp 290.000 Wahlberechtigte dürfen bei den Kommunalwahlen im Großherzogtum abstimmen. (Bild: Editpress/Isabella Finzi)
Innenminister Dan Kersch hat zehn Tage vor den Gemeindewahlen in Luxemburg eine erste Bilanz gezogen. Insgesamt 3575 Kandidaten bewerben sich um Sitze in den Lokalparlamenten, darunter 36 Prozent Frauen. 2011 stellten sich 256 Kandidaten weniger zur Wahl. Nicht-Luxemburger bleiben weiterhin stark unterrepräsentiert auf den Listen der Parteien und Ortsgruppierungen: Nur 268 Kandidaten (sieben Prozent) sind Ausländer.
Insgesamt sind 286.683 Menschen aufgerufen, am 8. Oktober ihre Stimmen in den Gemeinden abzugeben – das sind 23.615 mehr als noch vor sechs Jahren. 20.753 Wahlberechtigte wählen diesmal per Brief. 93 Verantwortliche sitzen am Tag der Wahl im zentralen Wahlbüro, weitere 75 überwachen den Urnengang im Zentrum für Informationstechnologien des Staates (CTIE). Weitere elf Helfer kommen in den 74 Wahllokalen in der Hauptstadt zum Einsatz. Die Stadt Luxemburg und Esch/Alzette verfügen über zwei beziehungsweise drei «Erfassungsteams», die die Ergebnisse der verschiedenen Wahlbüros in Echtzeit weitergeben. Die anderen Gemeinden teilen ihre Resultate direkt dem zentralen Wahlbüro im CTIE mit.
Sobald am Sonntagabend alle Zahlen vorliegen, werden die Ergebnisse über die Presse und die Website elections.public.lu an die breite Öffentlichkeit kommuniziert. Insgesamt wurden 102 Wahlkreise für 105 Kommunen eingerichtet. Ab Anfang 2018 werden sechs Gemeinden zu drei neuen Gebietskörperschaften zusammengelegt. Die Gemeinden Hobscheid und Simmern fusionieren zur neuen Gemeinde Habscht. Auch Rosport und Marnach firmieren künftig unter einem Dach, während Böwingen und Tüntingen künftig als Fusionsgemeinde Helperknapp gemeinsame Sache machen.
(Pierre François/L'essentiel)
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Als Luxemburger mit deutscher Herkunft kann ich da nur energisch widersprechen. Vielleicht ist es wie überall: wie man in den Wald hineinruft, so schallt es meist heraus.
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Wat as da!Frau und Ausländerfeindlichen Luxemburgern. Mach mol Aen op an kuck wie et hei as am Land. Wou sin dei Auslänner. Ech kennen nemmen Europäer deien all Daag hei hinner schaffen kommen an soguer hei Liewen. Also wann ma stark Feindlech sin dann wären hei Grenzen jo wuel zou. An wann een iwert Auslänner schreiwt dann kuckt mol wien sech als Letzeboier emgeschriwen geloss huet an sech dann an Politik gewand huet.
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Vill vun deenen Nëtt-Lëtzëbuerger sinn um Woulstand an unnda Mënz intresséiert ! Soss glaat a guer näischt !
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Wat as da!Frau und Ausländerfeindlichen Luxemburgern. Mach mol Aen op an kuck wie et hei as am Land. Wou sin dei Auslänner. Ech kennen nemmen Europäer deien all Daag hei hinner schaffen kommen an soguer hei Liewen. Also wann ma stark Feindlech sin dann wären hei Grenzen jo wuel zou. An wann een iwert Auslänner schreiwt dann kuckt mol wien sech als Letzeboier emgeschriwen geloss huet an sech dann an Politik gewand huet.
Als Luxemburger mit deutscher Herkunft kann ich da nur energisch widersprechen. Vielleicht ist es wie überall: wie man in den Wald hineinruft, so schallt es meist heraus.
Kein Wunder bei den stark frauen- und ausländerfeindlichen Luxemburgern würde ich auch kein Amt übernehmen wollen.