Bilanz zum Volksfest

12. September 2018 15:07; Akt: 12.09.2018 15:16 Print

Kaum Raufereien – Polizei verbrachte ruhige «Fouer»

LUXEMBURG – 75 Mal musste die Polizei dieses Jahr bei der Schueberfouer einschreiten. Generell ließen es Luxemburgs «Feierbiester» aber ruhiger als im Vorjahr angehen.

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Die Schueberfouer 2018 wurde nur durch wenige Zwischenfälle gestört. (Bild: Editpress/Anne Lommel)

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Sieben Prügeleien, neun Alkohol-Randalierer und 20 Diebstähle: So lautet die Bilanz der Polizei nach der diesjährigen Schueberfouer (23. August bis 11. September). «Aus polizeilicher Sicht verlief die diesjährige Fouer ohne größere Zwischenfälle», erklärt die Behörde einen Tag nach Ende des Volksfestes. Zum Vergleich: Im Vorjahr mussten die Beamten noch 26 betrunkene Rowdys bändigen.

Knapp drei Wochen lang herrschte auf dem Glacisfeld ausgelassene, aber weitgehend friedliche Stimmung. Doch auch dieses Jahr schlugen einige Besucher wieder über die Stränge: Ein guter Teil der insgesamt 75 Polizei-Einsätze war auf übermäßigen Alkoholkonsum zurückzuführen. Auch Langfinger mischten sich unter das Volk: 20 Besucher brachten vor Ort eine Anzeige wegen Diebstahls von Wertgegenständen ein, in zwei Fällen kam es zu einem gewaltsamen Diebstahl. Hinzu kommen 13 Falschparker, die ihr Auto erst auf dem Abschlepp-Platz wiederfanden.

Fundbüro ist prall gefüllt

Auch einige Schussel waren dieses Jahr wieder zwischen Riesenrad und Wilder Maus unterwegs: An die 100 Fundstücke, darunter Schlüssel, Handys und Dokumente, las die Polizei auf dem Festgelände auf. Wer noch einen Gegenstand vermisst, kann sich übrigens beim nationalen Fundbüro unter der Telefonnummer 4997-2036 melden.

Die Behörde verwies auch auf das Angebot «enfants perdus»: Insgesamt erhielten 1678 Kinder einen Aufkleber der Polizei, auf welchem Vorname, eine Telefonnummer sowie die Registernummer notiert war. Dadurch konnten die Ordnungskräfte ausgebüxte Racker schnell identifizieren und wieder zurück zu ihren Eltern bringen.

(L'essentiel)

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