Corona-Pandemie

04. Juni 2020 14:06; Akt: 04.06.2020 14:56 Print

«Keine Anzeichen» für eine zweite Welle in Luxemburg

LUXEMBURG-STADT – Ministerin Paulette Lenert und der Direktor des CHL, Romain Nati, schilderten Großherzog Henri im CHL die aktuelle gesundheitliche Situation.

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Dieser Donnerstag war in zweierlei Hinsicht ein besonderer Tag für das Centre Hospitalier de Luxembourg (CHL). Zum einen war es «wieder der erste Tag, an dem in der Klinik kein Covid-19-Patient behandelt werden musste», wie Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) mitteilte. Und zum anderen, weil hoher Besuch anwesend war: Großherzog Henri verschaffte sich einen Überblick über die derzeitige Lage.

Romain Nati, der Generaldirektor des CHL, erläuterte ihm die neu eingerichteten Räumlichkeiten, einschließlich des Zeltes, in dem zusätzliche Corona-Patienten Platz fanden. Dann informierte er den Großherzog über die Entwicklung der Pandemie. Henri wandte sich auch an das Pflegepersonal und erkundigte sich nach dessen Sorgen.

« Es gibt im Moment keine Anzeichen für ein Wiederaufleben von Covid-19 »

Nach Angaben des Personals habe sich die Lage in den vergangenen Tagen stark verbessert. Die Corona-Fälle würden zusehends weniger, sodass jetzt wieder «ein wenig mehr Entspannung eintritt». Der Großherzog erhielt dann eine Präsentation mit Grafiken zu den Infektionen, dem Krankenhaus, dem Corona-Scanner und den 53 Beatmungsgeräten. «Insgesamt haben wir elf Kinder aufgenommen, die sich mit dem Virus infiziert hatten. Sie sind allesamt wieder gesund», wie ein Mitglied der Geschäftsleitung erklärte. «Dass uns der Großherzog heute besucht, freut uns sehr. Das ist eine schöne Anerkennung», sagte eine Krankenschwester.

Die guten Nachrichten aus den Krankenhäusern «zeigen, dass wir in eine neue Phase eintreten. Die Normalität kehrt allmählich zurück», sagte die Gesundheitsministerin. Romain Nati ergänzte: «Wir befinden uns in einer Periode der Ruhe, es gibt im Moment keine Anzeichen für ein Wiederaufleben von Covid-19. Die Leitung hat noch keine Entscheidung getroffen, wie lange das Zelt vor dem Krankenhaus noch stehen bleiben soll. «Wir wollen es nicht abbauen und später bereuen. Im September werden wir mehr wissen», sagte Nati.

(Joseph Gaulier/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Keng 2. Well? am 05.06.2020 12:14 Report Diesen Beitrag melden

    Uuuuh, da sin awer lo puer sou selbsternannten Virus-Experten, Schoul- an Horescagéigener, déi hei all Mënsch wollten an d'Gewëssen rieden, déck enttäuscht.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Keng 2. Well? am 05.06.2020 12:14 Report Diesen Beitrag melden

    Uuuuh, da sin awer lo puer sou selbsternannten Virus-Experten, Schoul- an Horescagéigener, déi hei all Mënsch wollten an d'Gewëssen rieden, déck enttäuscht.