Müll in Luxemburg

23. September 2020 16:12; Akt: 23.09.2020 16:19 Print

«Keine Deponieabfälle mehr ab 2030»

LUXEMBURG – Umweltministerin Carole Dieschbourg hat die Grundzüge der ambitionierten Strategie «Null Offall Lëtzebuerg» vorgestellt.

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Umweltministerin Dieschbourg präsentierte ambitionierte Pläne.

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Bereits im Juni 2016 wurde die Initiative «Null Offall Lëtzebuerg» mit dem Ziel eines nachhaltigeren und verantwortungsvollerem Ressourcen- und Abfallmanagement in Luxemburg gestartet. Mit dem vor zwei Jahren beschlossenen nationalen Plan zum Abfall- und Ressourcenmanagement nimmt die Initiative nun endlich Fahrt auf. «Die Maßnahmen, die wir ergreifen, zielen darauf ab bis 2030 alle Abfälle, die jetzt noch auf Deponien landen, vollständig zu beseitigen», erklärte Umweltministerin Carole Dieschbourg (Déi Gréng) am Mittwoch.

Dies ist keine leichte Aufgabe, denn jeder Bewohner wirft durchschnittlich 118 Kilogramm Lebensmittel pro Jahr weg. 48 Kilogramm davon wären vermeidbar. Dennoch gab sich die Ministerin optimistisch, dass die ambitionierten Ziele mit einer gut durchdachten Strategie realistisch sind. Neben der besseren Wiederverwertung von Lebensmitteln und der Reduzierung von Bioabfällen im Restmüll listete Dieschbourg eine ganze Reihe an Maßnahmen auf, die so schnell wie möglich umgesetzt werden sollen.

Unter anderem geht es dabei um ein Umdenken in der Gesellschaft im Hinblick auf Reparatur und Wiederverwendung von defekten oder alten Produkten, sowie die Umwandlung von Recyclingzentren in Ressourcenzentren zur Schaffung eines richtigen Gebrauchtmarktes. Die Ministerin möchte auch die Verpackungen generell reduzieren, sowie die verwendeten Materialien und Komponenten auf Wiederverwendbarkeit prüfen. Auch bei alten Gebäuden soll auf Rückbau statt Zerstörung gesetzt werden, um Materialien sinnvoll wieder verwenden zu können.

(Pascal Piatkowski/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • JP jr am 23.09.2020 18:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wenn der Luxemburger eins nicht will dann ist es Elektronik “Second hand”-Zeugs vom Step.

  • NoGreen am 23.09.2020 16:32 Report Diesen Beitrag melden

    Das ist ja reine Utopie, zu glauben daß die Grünen ab 2030 keinen Müll mehr verzapfen werden.

  • Benni am 23.09.2020 17:33 Report Diesen Beitrag melden

    Wie kann man das Datum von 2030 glauben? Die Grünen haben schon für 2020 Zehntausende E-Autos versprochen die nicht kommen werden. Wenn die Deponien verschwinden, wird der Müll weiter in Leudelange verbrannt, auch nach 2030.

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  • JP jr am 23.09.2020 18:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wenn der Luxemburger eins nicht will dann ist es Elektronik “Second hand”-Zeugs vom Step.

  • Benni am 23.09.2020 17:33 Report Diesen Beitrag melden

    Wie kann man das Datum von 2030 glauben? Die Grünen haben schon für 2020 Zehntausende E-Autos versprochen die nicht kommen werden. Wenn die Deponien verschwinden, wird der Müll weiter in Leudelange verbrannt, auch nach 2030.

  • NoGreen am 23.09.2020 16:32 Report Diesen Beitrag melden

    Das ist ja reine Utopie, zu glauben daß die Grünen ab 2030 keinen Müll mehr verzapfen werden.