Erneuerbare Energien

14. August 2019 08:37; Akt: 14.08.2019 10:16 Print

Keine Solarzellen auf dem Obersauer Stausee

OBERSAUER – Umweltministerin Carole Dieschbourg lehnt die Idee ab, schwimmende Solaranlagen auf dem See zu installieren. Das teilt die Grünen-Politikerin am Mittwoch mit.

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In einigen Ländern, wie hier in Frankreich, werde schwimmende Solaranlagen schon eingesetzt. (Bild: AFP/Gerard Julien)

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Ein schwimmendes Solarkraftwerk wird es auf dem Obersauer Stausee nicht geben. Carole Dieschbourg (Déi Gréng), Ministerin für Umwelt, Klima und nachhaltige Entwicklung, lehnte die Idee am Mittwoch ab, die der Abgeordnete Max Hahn (DP) in einer parlamentarischen Anfrage in Spiel gebracht hatte. Nach Ansicht der Ministerin sei eine solche Anlage mit dem Naturschutz nicht vereinbar.

Das Gebiet um den Stausee ist Naturschutzgebiet und daher seien jegliche Installationen verboten, die das Ökosystem des Sees beeinträchtigen könnten. Die schwimmenden Solarmodule könnten demnach den Sauerstoffgehalt und das Gleichgewicht des Gewässers negativ beeinflussen. Ebenfalls werden als Gründe gegen diese Idee die saisonbedingten Schwankungen des Wasserspiegels genannt. «Im Rahmen ihrer Strategie zur Entwicklung der Solarenergie fördert die Regierung andere künstliche Gewässer», sagt Carole Dieschbourg – ohne weiter ins Detail zu gehen.

In einigern Ländern dieser Welt werden soch schwimmende Solaranlagen immer häufiger installiert. Ziel ist es, Solarenergieflächen zu gewinnen, ohne knappe Böden zu opfern. Diese Lösung wird in Ländern mit Platzmangel intensiv geprüft oder sogar bereits installiert. Die Projektträger loben, dass Solarmodule dazu beitragen, die Wasserverdampfung zu begrenzen und gleichzeitig die Produktion durch Kühlung der Module zu verbessern.

(jg/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • kaa am 14.08.2019 15:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Esch/Sauer ass dach dem Land säin Drénk Wasser Reservoir. Gléwen kaum datt Komponenten vun Solarzellen domatt kompatibel wären....

  • jimbo am 14.08.2019 13:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Firat kennt de Staat net op dIdee, dass all neigebauten Haus eng Solaranlag muss um Dag hunn? De Staat bezillt de a kennt vir dInstallation an dReparatur op. De Staat gett domat e groussen Energielieferant an kann de Strom um Marché verkafen.

  • loshein am 14.08.2019 12:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Negativ beaflossen? Do wou Silarzelle sinn, do wuesse keng Algen, och keng gëfteger.

Die neusten Leser-Kommentare

  • kaa am 14.08.2019 15:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Esch/Sauer ass dach dem Land säin Drénk Wasser Reservoir. Gléwen kaum datt Komponenten vun Solarzellen domatt kompatibel wären....

  • Iris Gläser am 14.08.2019 15:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Der Staat könnte damit anfangen, auf den eigenen öffentlichen Gebäuden Solarzellen zu installieren, statt ein Naturschutzgebiete zu verschandeln.

  • jimbo am 14.08.2019 13:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Firat kennt de Staat net op dIdee, dass all neigebauten Haus eng Solaranlag muss um Dag hunn? De Staat bezillt de a kennt vir dInstallation an dReparatur op. De Staat gett domat e groussen Energielieferant an kann de Strom um Marché verkafen.

  • loshein am 14.08.2019 12:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Negativ beaflossen? Do wou Silarzelle sinn, do wuesse keng Algen, och keng gëfteger.

  • hoppen marc am 14.08.2019 09:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    et gin dom politiker hei am land , mee dei léieren dat och nach , awer et sin der och di stur bleiwem, schued